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Cyberlink PhotoDirector und PowerDirector
Cyberlink PhotoDirector und PowerDirector
© Cyberlink

Cyberlink bringt PhotoDirector 8 und PowerDirector 15

Foto- und Videobearbeitung
13.09.2016

Mit zahlreichen Neuerungen, wie der Unterstützung für 360 Grad-Videos, warten die beiden Programme auf

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Cyberlink PhotoDirector

Auch eine Beauty-Retusche ist an Bord – inklusive Verschlankung

© Cyberlink

Nach rund einem Jahr aktualisiert Cyberlink sein Imaging-Software: Videos lassen sich nun auch direkt in dem Bildbearbeitungsprogramm PhotoDirector 8 bearbeiten. So stehen einfach Schnittfunktionen zur Verfügung und es können Standbilder aus dem Video gespeichert werden. Weiterhin kann die Software Videos nutzen, um spezielle Standbilder zu erzeugen. So lassen sich aus Hochformatvideos Panoramabilder erzeugen. Aus Gruppenvideos kann die Software ein Standbild erzeugen, bei dem jeweils die optimalen Gesichtsausdrücke aus verschiedenen Frames kombiniert werden. Auch ein Standbild mit Bewegungsreihe, bei denen beispielsweise ein Sportler mehrfach im Bild auftaucht, lässt sich aus einem Video erzeugen. Neu sind außerdem Schwarzweiß-Bilder mit einer Farbe, das Hinzufügen von Bewegungsunschärfe und Express-Vorlagen für Overlays.

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Cyberlink PhotoDirector

PhotoDirector kann aus einem Gruppenvideo ein Bild mit den jeweils besten Gesichtsausdrücken zusammenstellen

PhotoDirector 8 ist in drei Versionen erhältlich: Die Basis-Software Deluxe (nur für Windows) kostet ca. 70 Euro. Ultra kommt mit 25 Gigabyte Cloud-Speicher für ein Jahr und ist auch für Mac OS erhältlich. Es enthält außerdem zusätzliche Tools wie die Unterstützung für HDR-Reihen, Körnigkeit, Gesichtertausch, Unschärfe- und andere Effekte, den Austausch des Bildhintergrunds und die neue Bewegungsunschärfe. Die Suite (ca. 130 Euro) enthält zusätzlich das Video-Colorgrading-Tool ColorDirector und 50 GB Cloud-Speicher.

360-Grad-Videos mit PowerDirector

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Cyberlink PhotoDirector

Aus einem Video lässt sich eine Bewegungsaufnahme in einem Foto erstellen

PowerDirector 15 verarbeitet 360-Grad-Videos und kann diese auch für die lineare, nicht-interaktive Wiedergabe exportieren. Hierfür lasen sich Umschaltmarken definieren, an denen sich die Perspektive ändert – so entsteht der Eindruck, als wäre das Video mit mehreren Kameras gefilmt worden („True360 View Designer“). Neu unterstützt werden je nach Version außerdem vertikales Video, Bildraten bis 240 B/s, spezielle Actioncam-Funktionen (Stop-Motion-Effekte, Zoomen und Schwenken), Farbanpassungen und eine 4K-Hardware-Beschleunigung.

PowerDirector 15 ist sogar in vier Versionen erhältlich: Deluxe kostet ca. 60 Euro. Ultra (ca. 100 Euro) bringt zahlreiche zusätzliche Funktionen mit, darunter Stop-Motion, Schwenken und Zoomen, Geschwindigkeitsanpassung, Videostabilisation, Verzerrungen korrigieren, Bewegungsverfolgung, 240 B/s, DTS 5.1, Blu-ray- und AVCHD-Authoring sowie 25 GB Cloud-Speicher für ein Jahr. Die Ultimate-Version (ca. 130 Euro) bringt zusätzlich Vorlagen und Effekte mit (unter anderem für Hochzeitsvideos). Schließlich bietet Cyberlink die Suite für 250 Euro an. Sie enthält zusätzlich die Tools AudioDirector und ColorDirector und 50 GB Cloud-Speicher.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Sozialwissenschaftler und Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup) und Tageszeitungen (Hamburger Abendblatt, Berliner Kurier). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.