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Viewsonic VP3481a im 21:9-Format.
Viewsonic VP3481a im 21:9-Format.
Bild: Viewsonic

Ausprobiert: 34-Zoll-Monitor Viewsonic VP3481a

Curved-Display
19.10.2021

Von Viewsonic kommt ein großer Curved-Monitor für die Bild- und Videobearbeitung zum Preis von ca. 900 Euro. Wir konnten den VP3481a bereits ausprobieren.

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Die Wölbung beträgt 1800R.

Die Wölbung beträgt 1800R.

Bild: Viewsonic

Wohl kaum ein anderer Hersteller bringt aktuell so viele Bildbearbeitungsmonitore auf den Markt wie Viewsonic. In diesem Jahr habe die US-Amerikaner bereits die preiswerten 27-Zöller VP2768A, VP2756-2K und VP2756-4K sowie die wahlweise in 27 Zoll oder 32 Zoll erhältlichen Geräte VP2768a-4K und VP3268a-4K herausgebracht. Mit dem VP3481a kommt nun also ein noch größerer Monitor im Curved-Design hinzu, dessen MVA-Panel 3440 x 1440 Pixel auflöst (WQHD+) und eine Bildwiederholrate von 100 Hertz hat. Wie es sich für einen Bildbearbeitungsmonitor gehört, ist der VP3481a Hardware-kalibrierbar und zwar mit Colorimetern von X-Rite und Datacolor; die benötigte Software Colorbration+ stellt Viewsonic kostenlos zur Verfügung. Der Monitor deckt laut Hersteller 99 % des sRGB-Farbraums ab. Für die Videobearbeitung wird der Standard HDR10 unterstützt.

VP3481a in der Praxis

Durch sein 21:9-Seitenverhältnis ist der neue Viewsonic-Monitor zwar breit (ca. 81 cm), aber nicht so hoch wie man vermuten könnte (ca. 36,5 cm ohne Fuß). Aufgrund der Breite kann man sich den Zweitmonitor meist sparen. Für Hochformatbilder könnte die sichtbare Displayhöhe von 34 cm (ohne Rahmen) noch etwas größer ausfallen – sie entspricht etwa der eines 27 Zollers im 16:9-Format. Die Pixeldichte liegt bei ca. 110 ppi, was angesichts des sinnvollen Betrachtungsabstands eines 34-Zöllers ausreicht. Wer sich trotzdem eine höhere Pixeldichte wünscht und ein 16:9-Display vorzieht, sollte bspw. den 4K-Monitor VP3268a-4K oder seinen Vorgänger VP3268-4K in Erwägung ziehen – letzter ist nach Straßenpreisen nicht viel teurer als der VP3481a.

Der Betrachtungswinkel der Curved-Monitors ist mit 178 Grad sehr gut. Die Wölbung beträgt 1800R. Am Anfang ist das gebogene Design etwas gewöhnungsbedürftig, mit der Zeit möchte man es nicht mehr missen. Es lässt den Betrachter stärker in das Bild „eintauchen“, wobei der Effekt bei noch größeren Monitoren stärker zur Geltung kommt.

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Anschlüsse für HDMI, Displayport und USB (A, B und C) sind vorhanden. Lautsprecher hat Viewsonic ebenfalls eingebaut.

Anschlüsse für HDMI, Displayport und USB (A, B und C) sind vorhanden. Lautsprecher hat Viewsonic ebenfalls eingebaut.

Bild: Viewsonic

Eine Besonderheit sind die eingebauten Lautsprecher (2 x 5 Watt), die für einen ordentliche Klang sorgen. Trotzdem dürften bei den meisten Anwender für die Tonkontrolle beim Videoschnitt oder zum Musikhören eher gute externe Boxen zum Einsatz kommen. Erfreulich ist die Anschlussvielfalt, zu der neben USB, HDMI und Displayport (siehe Tabelle) auch Ethernet gehört.

Technische Daten Viewsonic   VP3481a



Preis ca. 900 Euro
Displaygröße 32 Zoll
Panel MVA
Auflösung 3440 x 1440 Pixel
Pixeldichte 110 ppi
Seitenverhältnis 21:9
Kontrast (statisch/ dynamisch) 1000:1/ 50.000.000:1
Lichtquelle LED
Helligkeit 400 cd/m2
Farben 16,7 Millionen
  Adobe RGB: 89% size / 83% coverage (Typ) DCI-P3: 88% size / 88% coverage (Typ) EBU: 119% size / 100% coverage (Typ) REC709: 120% size / 100% coverage (Typ) SMPTE-C: 130% size / 100% coverage (Typ) NTSC: 85% size (Typ) sRGB: 120% size / 100% coverage (Typ)
Farbtiefe 8 Bit
Reaktionszeit 5 ms
Betrachtungswinkel 178 Grad (horizontal und vertikal)
Wölbung 1800R
Schnittstellen 2 x USB A, 1 x USB B, 1 x USB C, 1 x Ethernet, 1 x HDMI 2 (in), 1 X Displayport
Lautsprecher 2 x 5 Watt
Stromverbrauch 74,5 Watt (typisch), 53,5 bis 62,5 Watt (Eco), 0,5 Watt (Stand-by)
Gewicht 12,1 kg mit Standfuß
Abmessungen 80,9 x 36,5 (ohne Stand) x 29,9 mm (mit Standfuß)
Sonstiges Kensington-Lock

 

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Journalist und Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup) und Tageszeitungen (Hamburger Abendblatt, Berliner Kurier). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.