Affinity Photo von Serif für iPad verfügbar

Einführungspreis: 21,99 Euro
06.06.2017

Nach den Plattformen macOS und Windows ist das Bildbearbeitungsprogramm Affinity Photo nun auch auf dem iPad verfügbar – mit fast allen Funktionen der Desktop-Version

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Affinity Photo iPad

Affinity Photo beherrscht auch das Arbeiten mit Ebenen

Bild: Serif

Affinity Photo kam im Sommer 2015 zuerst für macOS auf den Markt, Ende 2016 dann in der aktuellen Version 1.5 auch für Windows. Eine Vorabversion für das iPad hatte Hersteller Serif bereits auf der photokina 2016 im September präsentiert. Nun ist die Software erhältlich – bis zum 19. Juni zum Einführungspreis von 21,99 Euro, danach werden 32,99 Euro fällig. Kompatibel ist das Programm mit iPad Air 2, iPad 2017, iPad Pro 9,7 Zoll, 10,5 Zoll, und 12,9 Zoll. Es bildet fast den gesamten Funktionsumfang der Desktop-Version ab und lässt sich auf dem iPad sowohl mit dem Finger als auch mit dem Apple Pencil steuern. Die Dateien sind zwischen den Plattformen austauschbar, sogar das Rückgängig-Protokoll lässt sich übernehmen.

Die wichtigsten Features in der Übersicht (Originalext Serif)

• Optimiert für iPad-Möglichkeiten: Programmoberfläche mit Multi-Touch, Metal-Beschleunigung, intuitive Unterstützung für den Apple Pencil und vollständige Integration des iCloud Drive.

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Affinity Photo iPad

Bewegungungsunschärfe kann Affinity Photo simulieren

Bild: Serif

• Vollständige Palette an Retuschierwerkzeugen : inklusive Abwedeln, Nachbelichten, Klonen, und Entfernen von Schönheitsfehlern, Flecken und roten Augen. Darüber hinaus bietet die Software auch ein unglaubliches präzises Werkzeug für das Restaurieren von Fotos per Inpainting und eine vollständige Funktion zur Frequenztrennung.

• Zerstörungsfreie Anpassungen: Für die Optimierung Ihrer Bilder steht Ihnen eine breite Palette von Anpassungen zur Verfügung, wie z. B. Tonwertkorrektur, Gradationskurven, Schwarz-Weiß, Weißabgleich, HSL, Schatten und Lichter sowie über ein Dutzend weitere Funktionen, die sich sofort per Vorschau prüfen und jederzeit bearbeiten lassen.

• Unglaublich präzise Auswahlbereiche: Der von Affinity Photo für die Verfeinerung einer Auswahl verwendete Algorithmus gehört zu den modernsten heute verfügbaren Varianten, sodass Sie mit den Auswahlwerkzeugen auch feinste Details – sogar bis hin zu einzelnen Haaren – noch einfacher auswählen können als je zuvor.

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Affinity Photo iPad

Objekte lassen sich mit Hilfe des Verflüssigen-Tools mit dem Finger verformen

Bild: Serif

• Umfassende Liquify-Arbeitsoberfläche: Verschieben und verformen Sie Ihre Bildinhalte einfach mit dem Finger, oder nutzen Sie Pinselwerkzeuge wie Turbulenz, Strudel, sowie konvexe und konkave Verzerrung in einer separaten Liquify Persona. Unterstützt durch ein Werkzeug für die Gitterverzerrung in Echtzeit ist diese Persona perfekt, wenn Sie Bilder verfremden oder Inhalten einen völlig neuen Look verleihen möchten.

• Effekte in Echtzeit: Affinity Photo bietet eine riesige Palette qualitativ hochwertiger Filter inklusive Ausleuchtung, Unschärfen, Verzerrungen, Tilt/Shift, Schatten, Glühen und noch viele andere. Dank der präzisen Steuerungsoptionen können Sie alle Aspekte der einzelnen Filter genau nach Ihren Vorstellungen ändern und jederzeit das Ergebnis in Echtzeit per Vorschau prüfen.

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Affinity Photo iPad

Der beliebte Tilt-Effekt für künstliche Unschärfe stehen ebenfalls zur Verfügung

Bild: Serif

• Umfassende RAW-Bearbeitung: Entwickeln Sie RAW-Dateien aus Ihrer Kamera in einem speziellen Arbeitsbereich, der alle notwendigen Anpassungen und Korrekturen bietet.

• Fantastische Dateikompatibilität: Neben einer beispiellosen PSD-Unterstützung werden natürlich auch alle gängigen Formate verarbeitet, wie z. B. PNG, JPG, TIFF, EPS, PDF und SVG.

• Arbeiten in beliebigen Farbräumen: RGB, CMYK, LAB und Graustufen. Vollständiger CMYK-Workflow mit ICC-Farbverwaltung und Bearbeitungsmöglichkeiten von 32 Bits pro Kanal.

• HDR-Kombination mit Tone Mapping: Verbinden Sie mehrere Aufnahmen einer Belichtungsreihe zu einem unbegrenzten 32-Bit-Bild mit fantastischem Dynamikumfang, und nutzen Sie alle Vorzüge des präzise konfigurierbaren Tone Mappings.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.