Neue Panasonic Lumix-Modelle

Mit mehr Weitwinkel
29.01.2008

Neun neue Lumix-Modelle bringt Panasonic in den nächsten Monaten auf den Markt. Mit mehr Weitwinkel und vielen intelligenten Automatikfunktionen sollen sie für bessere Fotos sorgen

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Panasonic Lumix TZ5

Mit HD-Video und HD-Ausgang: Die Lumix TZ5

© Panasonic

Alle neuen Modelle sind mit dem optischen Mega O.I.S.-Bildstabilisator, einer Intelligent-ISO-Funktion zur Vermeidung von Bewegungsunschärfe, einer automatischen Anpassung der LCD-Helligkeit an das Umgebungslicht und einer Empfindlichkeit bis ISO 6400 (bei 3 Megapixeln) ausgestattet. Mit Ausnahme der preiswerten Lumix LS80 bringen sie außerdem den neuen Bildprozessor Venus Engine IV mit, der für ein verbessertes Rauschverhalten sorgen soll, eine Gesichtserkennung für bis zu 12 Gesichter, eine automatische Motivprogrammwahl, einen kontinuierlichen Autofokus, die Möglichkeit, Bilder mit kurzen Texten zu versehen, und eine Diashow-Funktion mit Musikuntermalung.

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Panasonic Lumix FX35

Das Weitwinkelzoom der FX35 beginnt schon bei 25 mm (entsprechend KB)

Viel Zoom und Weitwinkel

Ein 10fach-Zoom (3,3-4,9/28-280 mm beim KB) im kompakten Gehäuse haben die Lumix TZ5 (ca. 400 Euro) und TZ4 (rund 350 Euro), die im März auf den Markt kommen. Die TZ5 hat der kleinen Schwester die höhere CCD- Auflösung (9 statt 8 Megapixel), den besseren Monitor (3 Zoll mit 460 000 Pixeln gegen 2,5 Zoll mit 230 000 Pixeln) und den HD-Videomodus (1024 x 720 Pixel bei 30 Bildern/s) voraus. Beide Kameras können Videos und Fotos im 16:9-Format mit Hilfe eines optional erhältlichen Komponenten-Kabels an einen HD-Fernseher weiter geben. Die intelligenten Automatikfunktionen wurden bei den TZ-Modellen um eine intelligente Belichtung erweitert, bei der die Kamera bei sehr kontrastreichen Motiven etwas dunkler belichtet, um ausgefressene Lichter zu vermeiden, und dann gezielt die Schatten aufhellt.

HD-Video und HD-Ausgang sowie die intelligente Belichtung bietet auch das Spitzenmodell der FX-Reihe: Die Lumix FX35 (ca. 350 Euro ab März) zeichnet sich außerdem durch ihren 10-Megapixel-CCD und das ungewöhnlich weitwinklige Objektiv (2,8-5,6/25-100 mm) aus. Der Monitor hat bei ihr eine Diagonale von 2,5 Zoll (230 000 Pixel). Neu ist die FS-Serie, die der FX-Familie ähnelt, aber preislich darunter liegt. Die Lumix FS20, die es ab März für rund 320 Euro gibt, hat ebenfalls 10 Megapixel, ein 4fach-Zoom (3,3-5,8/30-120 mm) und sogar den größeren Monitor (3 Zoll, 230 000 Pixel). Schon für rund 280 Euro gibt es ab Februar die Lumix FS5 die sich von der FS20 in erster Linie durch den kleineren Monitor (2,5 Zoll, 230 000 Pixel) unterscheidet. Noch mal 50 Euro weniger werden für die Lumix FS3 fällig, die einen 8-Megapixel-CCD, ein 3fach-Zoom (2,8-5,1/33-100 mm) und einen 2,5 Zoll-Monitor mit 230 000 Pixeln ihr eigen nennt.

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Panasonic Lumix LZ10

Halbautomatiken und 30-mm-Weitwinkelzoom: Die LZ10

© Panasonic

Deutlich aufgewertet hat Panasonic die LZ-Serie, die jetzt auch Leica-Objektive mit in Richtung Weitwinkel erweitertem 5fach-Zoom und einen hoch auflösenden 2,5-Zoll-Monitor (230 000 Pixel) besitzt als einzige neue Lumix-Modelle bieten sie Blenden- und Zeitautomatiken: Die Lumix LZ10 gibt es ab Februar für rund 250 Euro. Sie bringt einen 10-Megapixel-CCD und eine Anfangsbrennweite von 30 mm mit (3,3-5,9/30-150 mm). Die Lumix LZ8 für 200 Euro hat einen 8 Megapixel-Sensor und ein Leica-Zoom (32-160 mm). Wem das noch zu teuer ist, der wird bei der Lumix LS80 für 170 Euro fündig. Sie besitzt einen 8-Megapixel-CCD, ein 3fach-Zoom (2,8-5,1/33-100 mm) und einen 2,5-Zoll-Monitor.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
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fotoMAGAZIN

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