Casio erweitert Sortiment um fünf neue Modelle

Mehr Eleganz und Highspeed!
08.01.2008

Neben dem bereits zur IFA im letzten Jahr angekündigten Highspeed-Modell Exilim Pro EX-F1 mit weltweit schnellster Serienbild-Funktion wird Casio auch vier neue Ultrakompaktkameras auf den Markt bringen.

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Casio EX-F1

Äußerlich ist die EX-F1 deutlich vom Aussehen bekannter Superzoomer geprägt.

© Casio

Exilim Pro EX-F1

Casio erwartet von seinem neuen Modell aus der Pro-Serie die Erschließung neuer Märkte und stattet sie mit einem neuartigen Highspeed CMOS-Sensor sowie einem Highspeed LSI-Prozessor aus. Der 1/1,8 Zoll große Bildwandler besitzt eine effektive Auflösung von sechs Megapixeln und kann neben JPEG-Fotos auch Bilddaten im RAW-Modus aufzeichnen. Die Kamera ist in der Lage bei voller Auflösung maximal 60 Bilder in einer Sekunde aufzunehmen und so Details sichtbar zu machen, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben. Die Aufnahmefrequenz kann darüber hinaus während der Aufnahme verändert und bis auf ein Bild pro Sekunde runter geregelt werden. Wird die Bildfrequenz reduziert, verlängert sich proportional dazu die absolute Aufnahmedauer: Bei fünf Bildern pro Sekunden wird das Durchhaltevermögen der EX-F1 von einer auf 12 Sekunden erhöht. In Situationen mit wenig Licht kann der interne Blitz weiterhelfen. Dann werden bis zu sieben Bilder pro Sekunde aufgenommen.

Neben den Standbildern bei voller Auflösung, bietet die Casio auch Highspeed Video-Modi an, die bei reduzierter Auflösung mit Bildfrequenzen zwischen 300 und 1200 fps aufzeichnen. Diese Aufnahmen können in ultralangsamer Zeitlupe wieder gegeben werden, so dass zum Beispiel Bewegungsanalysen problemlos möglich sind.

Gemäß dem Trend zu High Definition Wiedergabegeräten besitzt die Exilim einen HDMI-Ausgang und kann Videos in Full HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) bei einer Bildfrequenz von 60 Halbbildern in der Sekunde erstellen. Die so produzierten Videos können über ein HDMI-Kabel auf einem HD-kompatiblen Fernseher angesehen werden.

Die EX-F1 ist fotografisch mit einem optischen 12fach Zoom ab einer Brennweite von 36 Millimeter (KB) und einer Arbeitsblende ab F2,7 bzw. F4,6 gut ausgestattet, verfügt über Best-Shot-Modi, Programm- und Halbautomatiken und erlaubt auch die manuelle Steuerung der Belichtungsparamter. Die Empfindlichkeit des Sensors kann zwischen ISO 100 und 1600 eingestellt werden. Auch Face Detection und der von Casio-Modellen bekannte YouTube-Modus sind bei der EX-F1 an Bord. Sie wird ab März 2008 im Handel sein.

 

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Casio EX-S10

Die EX-S10 ist schlank und elegant

© Casio

 

Exilim Card EX-S10

Ab sofort erhältlich ist der neuste Zuwachs von Casios S-Serie, den so genannten Card-Kameras. Seit 2002 setzt Casio in dieser Serie auf einen eleganten Auftritt und vor allem auf die schlanke Linie der Kameras in edlen Metallgehäusen. Diese Gene stecken auch im neusten Spross der Serie, der S10. Die Kamera ist an der stärksten Stelle gerade mal 15 Millimeter stark. Die Eckdaten der Ultrakompakten lesen sich folgendermaßen: Der 1/2,3 Zoll Sensor löst 10,1 Megapixel auf (effektiv) und wird von einem Objektiv mit optischem 3fach-Zoom ausgeleuchtet. Die Brennweite liegt zwischen 36 und 108 Millimeter und bietet eine maximale Arbeitsblende von F2,8 bzw. F5,3. Betrachtet werden die Bilddaten auf einen 2,7 Zoll breiten Super Clear LCD, das 230160 Pixel auflöst und über einen weiten Betrachtungswinkel verfügen soll. Videos können mit H.264 kodiert werden und neuste Technologien wie Face Detection und Motion Blur Detection beherrscht die S10 ebenfalls.

 

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Casio EX-Z80

Die EX-Z80 ist in sechs Farben erhältlich

© Casio

Drei neue Exilim Z-Modelle

Mit 8,1 (Z80) bzw. 10,1 Megapixeln (Z100, Z200) ausgestattet, kommen auch drei neue Modelle für die Z-Serie. Auch hier spielt Design neben der hohen Funktionalität eine große Rolle. Die EX-Z80 wird es ab März gar in sechs Gehäusefarben geben: rosa, pink, grün, blau, schwarz und silbern. Außerdem verfügt sie über ein 3faches optisches Zoom (38-114 mm, KB) mit einer Anfangsblende von F3,1-5,3. Die Kamera hat ein 2,6 Zoll großes Display und kann auf Empfindlichkeiten zwischen ISO 64 und 1600 eingestellt werden.

Die beiden anderen Z-Modelle unterscheiden sich vor allem durch ein etwas größeres Display (2,7 Zoll) und ein optisches 4fach-Zoom von der Kleinen. Die Z200 und Z100 bieten jeweils ein Weitwinkelzoom von 28 bis 112 Millimeter (KB) und eine geringfügig lichtstärkere Anfangsblende im Weitwinkelbereich als die Z80. Als Top-Modell der Serie besitzt die Z200 einen mechanischen Bildstabilisator vom Typ CCD-Shift, der Kamerabewegungen während der Aufnahme ausgleicht. Alle Modelle verfügen aber weiterhin über den elektronischen Anti-Shake DSP, der Unschärfen durch Erhöhung der Empfindlichkeit kompensiert. Außerdem verfügen auch die Modelle der Z-Serie über Gesichts- und Szenenerkennung, sowie den YouTube Capture Mode. Die Z100 wird ab Februar verkauft, die große Schwester folgt dann ab März. Preise stehen für alle angekündigten Modelle noch nicht fest.

 

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
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fotoMAGAZIN

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