Leica M-P: professionelle Messsucherkamera

21.08.2014

Leica stellt der Messsucherkamera M nun eine M-P zur Seite, die einen größeren Pufferspeicher und einen Monitor mit kratzfestem Saphirglas mitbringt

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Leica M9-P in Schwarz ohne roten Punkt

Den Pufferspeicher hat Leica von einem auf zwei Gigabyte erhöht. Auf diese Weise soll die Kamera auch bei längeren Bildserien ständig betriebsbereit sein und der Fotograf muss nicht warten, bis die Dateien auf die Speicherkarte geschrieben sind, bevor er weiterfotografieren kann. Wie schon bei der M9-P kommt auch bei der M-P beim Monitor ein Deckglas aus kratzfesten Saphirkristall zum Einsatz und der rote Leica-Punkte wurde weggelassen. Stattdessen ziert ein Leica-Schriftzug die Oberseite der Kamera. Zu den neuen Kameradetails gehört außerdem der Bildfeldwähler, mit dem sich die Bildwirkung von sechs unterschiedlichen Brennweiten simulieren lässt. Die entsprechenden Bildrahmen werden paarweise für die Brennweiten 28 und 90 mm, für 35 und 135 mm oder für 50 und 75 mm eingespiegelt. Ohne unnötigen Objektivwechsel findet der Fotograf so den passenden Rahmen für sein Motiv, kann sich ganz auf die Bildkomposition konzentrieren und erhält mehr Gestaltungsfreiheit.
Die Leica M-P ist ein einer schwarz lackierten Version und einer traditionellen, silber verchromten Ausführung für 6700 Euro erhältlich. Damit ist sie rund 500 Euro teurer als die normale M.

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Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.