Fujifilm stellt drei Superzoomkameras vor

06.01.2014

Zwei Kameras mit 50fach- und eine mit 36fach-Zoom hat Fujfilm heute vorgestellt. Das Topmodelle FinePix S1 punktet sogar mit Spritzwasserschutz.

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110 mm tief und wiegt 680 g

Zum Preis von 450 Euro erhält der Käufer ab Anfang März die leistungsfähigste neue Superzoomkamera von Fujifilm: Die FinePix S1 kombiniert einen ½,3-Zoll-BSI-CMOS-Sensor mit 16 Megapixeln mit einem 50fach-Zoom (2,8-5,6/24-1200 mm kleinbildäquivalent). Das Gehäuse ist anders als bei den Konkurrenzmodellen in dieser Kameraklasse gegen das Eindringen von Staub und Spritzwasser abgedichtet. Neben einem dreh- und schenkbaren Monitor (3,0 Zoll, 920.000 Punkte) bringt die Kamera auch einen hochauflösenden elektronischen Sucher mit (920.000 Punkte, 0,2 Zoll). Der optische 2-Achsen-Bildstabilisator wird bei Videoaufnahmen um eine elektronische 3-Achsen-Stabilisierung ergänzt. Videos nimmt die Kamera im H.264-Format mit voller HD-Auflösung, Stereoton und maximal 60 Bildern/s auf. Zeitlupen sind mit 480 Bilder/s möglich (bei 320 x 120 Pixeln). Bildserien kann die FinePix mit bis zu 10 Bildern/s bei voller Auflösung schießen, allerdings nur für 9 Bilder in Folge. Die S1 bringt ein Wi-Fi-Modul mit, das neben der drahtlosen Bildübertragung auch eine Fernsteuerung der Kamera ermöglicht. Weitere Funktionen sind ein Raw-Format, eine Blitzschuh, Fokus Peaking, HDR-Aufnahmen, 360-Grad-Schwenkpanoramen und diverse Bildeffekte.

 

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116 mm tief) und leichter (670 g) als die S1

50fach-Zoom für 300 Euro

Die zweite 50fach-Zoomkamera ist die FinePix S9400W, die schon ab Ende Januar für rund 300 Euro zu haben ist. Auch hier kommt ein ½,3-Zoll-Sensor mit 16 Megapixeln zum Einsatz, das Objektiv hat allerdings eine etwas geringere Lichtstärke (2,9-6,5/24-1200 mm kleinbildäquivalent). Der 3-Zoll-Monitor ist nicht beweglich gelagert und stellt 460.000 Punkte dar. Eine deutlich niedrigere Auflösung (200.000 Punkte) hat der elektronische Sucher. Eingespart hat Fuji außerdem den Blitzschuh und den Raw-Modus. Von der S1 übernommen wurden dagegen der Video- und Serienbildmodus, der Bildstabilisator, die HDR-Funktion und die Filtereffekte. Ein Wi-Fi-Modul gibt es ebenfalls, es erlaubt im Gegensatz zur S1 allerdings keine Fernsteuerung der Kamera.

 

Superzoom zum Einstiegspreis

Zum Einstiegepreis von 170 Euro bietet Fuji ab Mitte Februar die 36fach-Zoomkamera FinePix S8600 an (2,9-6,9/25-900 mm kleinbildäquivalent). Sie verwendet statt eines CMOS-Sensors einen ½,3-Zoll-CCD. Der festmonierte Monitor hat eine Diagonale von 3,0 Zoll (460.00 Punkte), einen elektronischen Sucher gibt es nicht. Videos nimmt die lediglich mit kleiner HD-Auflösung (1280 x 720 Pixel, 30 B/s, M-JPEG-Format) auf und die Stromversorgung erfolgt durch drei AA-Batterien bzw. NiMh-Akkus.

 

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Sozialwissenschaftler und Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup) und Tageszeitungen (Hamburger Abendblatt, Berliner Kurier). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.