Canon: Vier Kompakte mit „intelligentem“ Blitz

09.02.2010

Neben der Spiegelreflexkamera EOS 550D hat Canon auch vier neue Kompaktkameras vorgestellt, die als Neuerung unter anderem einen „intelligenten Blitz“ mitbringen.

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9 mm tiefen Gehäuse: die PowerShot SX210 IS

Die drei neuen Ixus-Modelle (210, 130 und 105) sowie die PowerShot SX210 IS haben ein Reihe von Funktionen gemeinsam: So sind alle mit Weitwinkelobjektiven und Bildstabilisatoren sowie intelligenten Automatikfunktionen ausgestattet. In der Betriebsart Smart Auto wählen die Kameras selbstständig eines von 18 bis 22 Szenenprogrammen aus. Die Gesichtserkennung bringt auch einen  Selbstauslöser mit, bei dem die Kamera, je nach Einstellung, erst auslöst, wenn eine weitere Person (der Fotograf) bei einer Gruppenaufnahme ins Bild kommt oder eine Person lächelt oder zwinkert. Neu ist der intelligente Blitz, der sich nicht nur bei wenig Licht zuschaltet, sondern auch Gegenlichtsituationen oder Schatten im Gesicht erkennt und entsprechend aufhellt. Im Nahbereich reduziert er die Blitzleistung um Überbelichtungen zu vermeiden.
Mit Ausnahme des Einsteigermodells Ixus 105 bringen Neuen außerdem einen HD-Videomodus (1280 x 720 Pixel, 30 Bilder/s, MPEG-4/H.264) und zwei neue Bildeffekte mit: Miniatur erstellt Aufnahmen mit künstlichen Unschärfeverläufen, die wie Modelllandschaften wirken, und Fisheye erzeugt Verzerrungen wie sie von Fischaugen-Objektiven bekannt sind. Während alle neuen Canon-Modelle mit der neuen Speicherkartengeneration SDXC umgehen können, sind zwei Modelle mit Eye-Fi-Karten kompatibel: Die PowerShot SX210 IS und die Ixus 210 können mit den entsprechenden Karten Bilder per Wi-Fi übertragen.

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Lässt sich per Touchscreen bedienen: die Ixus 210

Seine kompakte Superzoomlinie hat Canon mit der PowerShot SX210 IS (ab März für 350 Euro) weiter entwickelt: Die Kamera zoomt jetzt 14fach (3,1-5,9/28-392 mm), besitzt eine 14-Megapixel-Sensor und hat einen verbesserten 3-Zoll-Monitor mit 16:9-Seitenverhältnis. Der HD-Videomodus zeichnet anders als bei den anderen Kameras mit Stereoton auf und der optische Bildstabilisator ist speziell für Videoaufnahmen optimiert (Dynamik-Bildstabilisator).
Das herausragende Merkmal der Ixus 210 (ca. 340 Euro, ab Mitte Februar) ist der große Touchscreen (3,5 Zoll, 460.000 Pixel) mit 16:9-Seitenverhältnis. Über ihn lässt sich auch der Fokuspunkt setzen oder durch den Bildbestand blättern. Das Active Display gestattet auch das Durchsuchen der Bilder durch ein leichtes Klopfen an das Gehäuse. Die Kamera bringt ein 5fach-Zoom (2,8-5,9/24-120 mm) und einen 14-Megapixel-CCD mit.

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8 mm flach: die Ixus 130

Besonders flach (17,8 mm) ist die Ixus 130 mit 14 Megapixeln und 4fach-Zoom (2,8-5,9/28-112 mm), die ab Mitte Februar für rund 260 Euro zu haben sein soll. Zum gleichen Zeitpunkt soll es auch die Ixus 105 für rund 190 Euro geben, sie besitzt das gleiche Objektiv wie die Ixus 130, aber einen 12-Megapixel-CCD, kein HD-Video und verzichtet auch auf die neuen Bildeffekte.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.