Canon PowerShot G16 und S120: schnelle Kompaktkameras

22.08.2013

Zwei hochwertige PowerShot-Modelle mit DIGIC-6-Bildprozessor bringt Canon Ende September auf den Markt – sie sollen deutlich schneller geworden sein.

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76 mm hoch und 40 mm tief

Beide Kameras sind mit 12-Megapixel-CMOS-Sensoren im 1/1,7-Zoll-Format ausgestattet und heben sich damit von der Masse der Kompaktkameras mit kleineren 1/2,3-Zoll-Bildwandlern ab. Die PowerShot G16 (ca. 600 Euro) ist Canons Flaggschiff und bringt wie die Vorgängerin G15 ein lichtstarkes 5fach-Zoom (1,8-2,8/28-140 mm KB-äquivalent), einen optischen Zoomsucher, einen 3,0-Zoll-Monitor (922.000 Punkte) und einen TTL-Blitzschuh mit. Die PowerShot S120 (ca. 500 Euro) ist deutlich kleiner und mit dem im Telebereich weniger lichtstarken 5fach-Zoom ausgestattet (1,8-5,7/24-120 mm). Sucher und Blitzschuh gibt es hier nicht, dafür ist der 3,0-Zoll-Monitor als Touchscreen ausgelegt.

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Das Aluminiumgehäuse bringt zahlreiche Knöpfe und Räder für die manuelle Bedienung mit

Schneller Autofokus

Der DIGIC-6-Prozessor soll bei beiden Kameras für eine deutlich höhere Geschwindigkeit sorgen. So erreichen die beiden PowerShots laut Hersteller im Serienmodus über einen längeren Zyklus rund 9 Bilder/s (für die ersten fünf Bilder sogar gut 12 B/s). Der Autofokus soll 41 Prozent (G16) beziehungsweise 50 Prozent (S120) schneller sein als bei den Vorgängern. Beide Kameras sind nun mit WLAN ausgestattet. Damit soll es möglich sein, Bilder auf kompatible Smartphones und Tablets, zu übertragen, GPS-Tags vom Smartphone zu beziehen und Backups am PC beziehungsweise in der Internet-Cloud anzulegen (Canon stellt zehn GB Speicher bei dem eigenen Dienst Image Gateway zur Verfügung). Der HDR-Modus wurde optimiert und erlaubt jetzt Aufnahmen aus der Hand. Die Bildstabilisatoren arbeiten mit fünf Achsen und kompensieren so auch Rollbewegungen bei Foto- und Videoaufnahmen.

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Die PowerShot S120 ist deutlicher kleiner als die G16 (ca. 100 x 59 x 29 mm)

Für Stars und Sternchen

Full-HD-Videos nehmen die Kameras nun mit bis zu 60 Vollbildern/s auf und auch Zeitlupen und Zeitrafferaufnahmen sind möglich. Neu sind auch drei Modi für Sternenaufnahmen: Sternennachtaufnahme verringert das Bildrauschen und arbeitet die Helligkeit der Sterne heraus, Sternenspuren macht eine Langzeitbelichtung mit einer Länge von bis zu zwei Stunden (G16) bzw. 90 Minuten (S120), welche die Sternenwanderung festhält. Sternen-Zeitraffer erstellt ein Video mit einen Bild pro Minute, das bis zu acht Sekunden lang sein kann. Weitere Neuerungen sind eine Einstellung für Aufnahmen mit künstlicher Hintergrundunschärfe und eine Peaking-Anzeige bei der manuellen Fokussierung.

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Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.