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Canon EOS M100
Canon EOS M100 ist in Schwarz, Weiß und Grau erhältlich. Bild: Canon

Canon EOS M100: Spiegellose Systemkamera für Einsteiger

Ab Oktober für ca. 480 Euro
29.08.2017

Mit einem einsteigerfreundlichen Bedienkonzept und Selfie-Modus will Canon neue Anwender von der Fotografie mit der Systemkamera überzeugen. Wir hatten die Canon EOS M100 bereits in der Hand.

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Canon EOS M100

Die Rückseite wird von dem neigbaren Touchscreen dominiert

Bild: Canon

Wie ihre Vorgängerin EOS M10 ist auch die M100 klein und leicht. Die flache und kompakte Bauweise ist unter anderem durch den Verzicht auf Sucher und Blitzschuh möglich. Die Rückseite wird von dem 3,0 Zoll (7,5 cm) großen Touchscreen-Monitor dominiert, der 1,04 Millionen Punkte auflöst. Er ist auch die Bedienzentrale der Kamera; selbst der Belichtungsmodus wird nicht wie bei anderen EOS-Modellen über ein physikalisches Einstellrad, sondern über entsprechende Symbole auf den Touchscreen ausgewählt. Das sehr kleine Rad auf der Kameraoberseite erlaubt lediglich das Umschalten zwischen Foto und Video. Erleichtert wird die Bedienung auch durch eingeblendete Tipps und Erklärungen. Der Touchscreen lässt sich um 180 Grad in die Selfie-Modus kippen, in dem unter anderen eine Hautglättungsfunktion zur Verfügung steht.

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Canon EOS M100

Der Monitor lässt sich in die Selfie-Position klappen

Bild: Canon

Canon EOS M100: 24 Megapixel und Dual Pixel CMOS AF

Den Bildsensor hat Canon deutlich verbessert: Statt eines 18-Megapixel-Bildwandlers mit Hybrid-Autofokus wurde nun der aktuelle 24-Megapixel-CMOS mit Dual Pixel CMOS AF (DPAF) integriert, der auch in den neuen SLRs wie der EOS 200D zum Einsatz kommt. Der DPAF ermöglicht eine schnellere Fokussierung – auch mit per Adapter genutzten EF/EF-S-Objektiven. Der Empfindlichkeitsbereich reicht von ISO 100 bis 25.600. Für ausreichend Rechenleistung sorgt der DGIC 7-Bildprozessor. Er ermöglicht unter anderem eine Beugungskorrektur, verbessert also die Schärfe beim starken Abblenden. Außerdem bringt er die Autofokusnachführung bei Serienbildern auf Trab: Mit Servo-AF schafft die M100 nun laut Canon 4 statt 2,2 Bilder/s, ohne AF-Nachführung sind es 6,1 Bilder/s.

Wie alle neuen EOS-Modelle ist auch die M100 mit Wi-Fi und Bluetooth ausgestattet. Die Bildübertragung findet dabei ausschließlich per Wi-Fi statt, Bluetooth dient dazu, die Verbindung zwischen Kamera und Smartgerät aufrechtzuerhalten und auch eine Fernbedienung mit der App „Canon Camera Connect“ für Android (ab Version 5) und iOS (ab 8.4) ist auf diesem Weg möglich.

Gut für Videografen: Videofunktion kommt mit Bildstabilisator

Videos nimmt die M100 mit voller HD-Auflösung und bis 60 Bildern/s auf, wobei ein elektronischer Bildstabilisator mit drei Achsen zur Verfügung steht. Ebenfalls in Full-HD kann die Kamera Zeitraffervideos erstellen. Im Modus Hybrid-Auto nimmt sie zu jedem Foto einen vier Sekunden langen Videoclip auf. Weitere Funktionen sind die Kombination von drei unterschiedlich belichteten Bildern zu einer HDR-Aufnahme, ein integrierter Raw-Konverter und verschiedene Seitenverhältnisse (1:1, 4:3, 3:2, 16:9).

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Canon EOS M100

EOS M100 mit EF-M 2/22 mm

Bild: Canon

Die EOS M100 ist in den Farben Schwarz, Weiß und Grau erhältlich. Zusätzlich bietet Canon Fronthüllen in neun verschiedenen Farben an. Neben der reinen Kamera für ca. 480 Euro bietet gibt es folgende Kits:

  • mit EF-M 3,5-6,3/15-45 mm IS STM: ca. 600 Euro
  • mit 15-45 und EF-M 4,5-6,3/55-200 mm IS STM: ca. 830 Euro

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Diese Kamera wird in der Farbe Weiß im Rahmen unseres Adventskalenders an Tag 1 verlost. Mitmachen lohnt sich!

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.