Perfekte Bilder für die Wand

von Passepartout bis Alu-Dibond
27.12.2017

Die Zeiten, in denen Poster mit Heftzwecken an die Wand gepinnt wurden, sind vorbei. Heute gibt es viele hochwertige und zugleich günstige Möglichkeiten, Fotos in jeder Größe und in bester Qualität an die Wand zu bringen.

 

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Pixum Leinwand

Ein Foto auf Leinwand und aufgespannt auf Keilrahmen schafft eine eher warme und natürliche Atmosphäre. Von daher eigenen sich Portraits, Landschaften oder Urlaubsbilder besonders gut.

© Pixum

Der Klassiker ist das gedruckte Foto als Poster, das im Prinzip in drei Produktionsverfahren erhältlich ist: ausbelichtet auf echtem Fotopapier, als Inkjet-Print und als Digitaldruck. Eine Fotobelichtung entspricht dabei der guten Qualität der bekannten Fotoabzüge. Dabei sind verschiedene Oberflächen erhältlich; von hochglänzend über perlmutt und seidenraster bis edelmatt. Bilderrahmen sind, beispielsweise im Baumarkt, günstig erhältlich: Achten Sie dabei bitte unbedingt auf das Passepartout, ohne dieses verlieren Fotos meist ihre Wirkung (s. u.).

Was nicht passt, wird passend gemacht: 3 Wege, Ihre Bilder zu rahmen

Passepartouts trennen Ihre Fotos nicht nur optisch vom Rahmen, sondern sorgen auch für den nötigen Abstand zwischen dem Schutzglas und dem Fotoabzug. Es gibt sie in verschiedenen Stärken, aus unterschiedlichen Papieren und mit verschiedenen Schnitten. Am einfachsten ist es, wenn Sie:

  1. bei Anbietern wie Pixum alles zusammen bestellen. So erhalten Sie das Foto in bester Qualität und ein passend geschnittenes Passepartout samt   Rahmen sind gleich dabei. Eine praktische Voransicht mit ihrem eigenen Foto macht es leicht, den passenden Rahmen mit der richtigen Passepartout-Farbe auszuwählen.
  2. Eine günstigere Alternative ist es, einen Fertigrahmen plus Passepartout zu kaufen, hier sind Sie allerdings auch weniger flexibel und müssen Ihr Bild dem vorgegebenen Ausschnitt anpassen.
  3. Schön wird es, wenn Sie einen hochwertigen Rahmen im Fachhandel kaufen und das Passepartout dort individuell fertigen lassen – dies dürfte dann aber auch die teuerste Variante sein.

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alu-dibond

Alu-Dibond wirkt edel und besonders gut bei Fotos in Schwarzweiß oder mit überwiegend hellen Farben.

© Pixum

Geht es auch rahmenlos?

Es geht natürlich auch ohne Rahmen. Fotos werden dazu auf ein stabiles Material gezogen, sprich blasenfrei aufgeklebt, oder das Material wird direkt bedruckt. Die günstigste Möglichkeit ist der Direktdruck auf Forex, dieses ist leicht und verwindungssteif. Eine Alternative wäre der Druck auf Alu-Dibond gedruckt werden. Der Vorteil: Die Aluminium-Verbundplatten können bei gleicher Steifigkeit dünner sein und wirken dabei noch edler. Bei Pixum etwa haben die Platten eine Dicke von 3 mm und sie können bis zu einer Größe von 100 x 150 cm gefertigt werden.

Hinter Glas: super bei wenig Lichtquellen

Man kann auch Fotos hinter Acrylglas präsentieren. Das flexible und bruchfeste Glas sorgt nicht nur für den Schutz der Bilder, sondern auch für eine beeindruckende Tiefenwirkung. Auch hier kann bei Anbietern wie Pixum bis zu einer Größe von 100 x 150 cm produziert werden. Was auch sehr schön wirken kann, sind drei kleinere Bilder neben- beziehungsweise übereinander. Schmale Wände eignen sich hierfür besonders gut.

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wandhalterung_galerie-print_schienensystem Pixum

Pixum bietet verschiedene Haltesysteme zur Auswahl. Das Schienensystem ist am flexibelsten.

© Pixum

Welche Wandhalterungen passt am besten?

Während sich der klassische Bilderrahmen leicht mit ein oder zwei Schrauben an der Wand befestigen lässt, benötigen rahmenlose Fotos auf Forex, Alu-Dibonds oder Acryl-Wandbilder besondere Befestigungsarten. Diese werden entweder als Schienensystem oder Spiegelblech rückwärtig aufgeklebt, als Klemmsystem an die Kanten geklemmt oder halten das Bild mit vier Bohrungen als Schraubsystem. Letzteres sieht oft gut aus, allerdings sollte Ihnen klar sein, dass hierfür vier Löcher in das Foto gebohrt werden. Ein Qualitätsdienstleister liefert bei der Bestellung einer solchen Halterung das Bild dann entsprechend gelocht.

Matt oder glänzend? Wir geben Ihnen ein paar Anhaltspunkte

Bei einigen Produktionsverfahren haben Sie die Wahl zwischen glänzend und matt. Dabei gilt: Die glänzende Variante verleiht Ihren Fotos eine größere Tiefe und vor allem farbenfrohe Motive wirken noch knalliger. Allerdings reflektieren glänzende Oberflächen das Raumlicht sehr stark: Vor allem bei Zimmern mit mehreren Fenstern und vielen künstlichen Lichtquellen kann es zu störenden Reflexionen kommen. In so einem Fall empfehlen sich matte Fotos. Unser Tipp: Wenn Sie Fotos in einem Rahmen hinter Glas präsentieren wollen, so sind Sie mit matten Papieren auf der sicheren Seite, so vermeiden Sie unnötige Reflexionsquellen.

Klasse Sache: Testen Sie die Wandbild Simulator App

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wandbildsimulator Pixum App

Mit dem Wandbildsimulator von Pixum kann man das eigene Foto schon vorher an der eigenen Wand sehen. Die kostenlose App für Smartphones und Tablets macht es möglich.

© Pixum

Es ist nicht ganz einfach, sich schon vor der Bestellung das Foto an der eigenen Wand vorzustellen. Pixum hilft dabei mit einer Augmented-Reality-App für iOS und Android: So kann man im Live-Bild der Smartphone- oder Tablet-Kamera sofort sehen, wie das Lieblingsbild in der eigenen Wohnung aussehen wird. Die Position des Bildes bestimmt man mit einem in Schwarzweiß ausgedrucktem QR-Code – dieser wird einfach mit Klebestreifen an die Wand geklebt. Die Größe, das Format und das Material wählt man in der App aus, et voilá: Schon sehen Sie, wie sich Ihre Fotos in Ihrer Wohnung machen, bevor sie überhaupt gedruckt wurden!

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Markus Linden
Über den Autor
Markus Linden

Markus Linden hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Er schreibt on- und offline über Fotografie und Fotografen, organisiert Fotowettbewerbe und fotografiert selbst leidenschaftlich gerne. Dem fotoMAGAZIN ist er seit 2003 zunächst als Redakteur und jetzt als freier Mitarbeiter verbunden.