fotoMAGAZIN Foto-Hacks: Werkzeug für Schnurstativ

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© Cyrill Harnischmacher

Serie Foto-Hacks: Schnurstativ

Kamera an der Leine
16.11.2014

Mit einfachen Mitteln zu verwacklungsfreien Bildern

Ein Schnurstativ funktioniert ähnlich wie ein Einbeinstativ. Der Unterschied liegt darin, dass die Kamera nicht aufliegt, sondern nach oben gezogen wird. Durch die gespannte Schnur (man muss mit einem Fuß unten auf das zweite Ende des Schnurstativs treten) können Sie die Kamera deutlich stabilisieren.

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© Cyrill Harnischmacher

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass das Schnurstativ fast nichts wiegt. Die hier gezeigte Version kommt auf 30 g. Auch bei Videoaufnahmen kann es eine große Hilfe sein, denn man schränkt die Bewegungsfreiheit der Kamera dadurch gezielt ein und ermöglicht so wesentlich exaktere Kameraschwenks.

Materialwahl

Im Prinzip lässt sich jede beliebige stabile Schnur verwenden, ideal und optisch am ansprechendsten sind Packriemen aus Nylon, also dem Material aus dem auch die Gurte an Kamerataschen und Rucksäcken sind.
Eine Länge von 2 m ist ausreichend.

Einziges weiteres Zubehör ist eine Rändelschraube mit 1/4-Zoll-Stativgewinde. Um sie zu befestigen, stanzen Sie mit einer Lochzange ein Loch im Abstand von etwa 8 bis 10 cm vom Ende in den Gurt.
Damit die Ränder des Lochs nicht ausfransen, können Sie sie noch kurz mit einem Feuerzeug anschmelzen. Das Ende des Gurtes wird jetzt umgeschlagen und zu einer Schlaufe zusammengenäht.
Fertig ist das Schnurstativ.

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Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Über den Autor
Cyrill Harnischmacher