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Werden Sie krativer!
Wer ist heute wirklich kreativ? Und können wir Kreativität trainieren? Wir befragen die Ideen-Produzenten.
Foto: © Thinkstock

Kreative Bilder – Expertentipps für ungewöhnliche Fotoideen

Wie werde ich kreativ?
09.03.2021

Was ist eigentlich Kreativität? Kann man „kreativ sein“ lernen? Und welche Techniken empfehlen Fachleute, um zu neuen, kreativen Bildideen zu kommen? Wissenschaftler, Coaches, Dozenten und Fotografen geben Tipps für die alltägliche Praxis und räumen mit Vorurteilen auf.

Text: Damian Zimmermann

Kennen Sie Latte-Art? So nennt man die Gestaltung der Milchschaumoberfläche auf einem Cappuccino oder einer Latte macchiato mit Herzen, Blumen oder abstrakten geometrischen Motiven. Als man mir das vor einigen Jahren zum allerersten Mal serviert hat, war ich sprachlos und fasziniert von der kreativen Leistung und dem handwerklichen Geschick der Barista. Heute hingegen achte ich nicht mehr darauf, weil es so inflationär gemacht wird. Und weil es auch nicht besonders kreativ ist, wenn jemand täglich 200 Herzen in die aufgeschäumte Milch wackelt. Um mich zu überraschen, müsste beispielsweise das Gesicht von Che Guevara in meinen Cappuccino erscheinen. Oder jemand Sprühsahne auf meinen Filterkaffee pappen.
So ähnlich scheint es sich generell mit der Kreativität zu verhalten. „Kreativität ist zu einer Ideologie verkommen“, sagt der Philosoph und Kreativitätsforscher Karl-Heinz Brodbeck. „Kreativ waren früher ausgewählte, geniale Persönlichkeiten, die auf einen gottgleichen Rang erhoben wurden. Heute ist der Begriff längst demokratisiert, aber auch sehr beliebig geworden. Schauen Sie sich die Volkshochschulkurse an: dort ist vom Häkeln bis zum Kochen plötzlich alles kreativ.“

Eine Idee, die nicht notiert wird, ist eine verlorene Idee.
Christian Buchholz

Der Begriff Kreativität lässt sich bis zur Antike zurückverfolgen und beinhaltet, dass man etwas Neues macht und dieses Neue anschließend auch bewertet wird. „Das kann beim Kochen genauso passieren wie beim Fotografieren oder selbst beim Spazierengehen, wenn man sich eine neue Route ausdenkt und sie dann anschließend bewertet mit ‚Die war schön‘. Das kann ein ganz alltägliches Phänomen sein“, erklärt Brodbeck, fügt aber gleich hinzu: „Es gibt natürlich sehr viele Grade von Kreativität.“

Die Suche nach kreativen Techniken

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Portrait Christian Buchholz

Christian Buchholz ist Mitgründer und Geschäftsführer des Verrocchio Institute for Innovation Competence.

Was es auch gibt, sind sehr viele Methoden und Techniken, die uns versprechen, zu kreativen Ideen zu kommen. Und Menschen, die uns dabei anleiten. So wie Christian Buchholz. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer des Verrocchio Institute for Innovation Competence und bringt Kreativität in Unternehmen mit dem Ziel, Innovationen zu entwickeln. „Die Methoden sind ähnlich wie im kreativen Künstlerbereich, weil die Art zu denken die gleiche ist“, sagt er. Sein Buch „Das große Handbuch der Innovation – 555 Methoden und Instrumente für mehr Kreativität und Innovation im Unternehmen“ ist bereits 2018 erschienen.
Der erste Schritt sei es, zu erkennen, dass wir alle Gewohnheitstiere sind. „Wir machen Dinge so, wie wir sie schon immer gemacht haben und weil es deshalb einfacher ist“, erklärt Buchholz. Wer querdenken wolle, müsse das entweder trainieren. Oder aber eine der zahlreichen Methoden nutzen. „Inspiration ist dabei ein wichtiger Punkt. Inspiration zu tanken, heißt immer, sich aus dem eigenen Alltag herauszubegeben“, so Buchholz. Inspirationsquellen können alles sein: Lesen, Museumsbesuche, Gespräche. „Vor allem aber sollten Sie sich mit Dingen beschäftigen, mit denen Sie sich normalerweise nicht beschäftigen. Neurowissenschaftlich betrachtet ist ein Gedanke eine Verknüpfung von zwei Nervenzellen. Und eine neue Idee ist die Verknüpfung von bekannten Dingen mit Neuem. Wenn ich das weiß, kann ich das aktiv in meinen Alltag integrieren.“

Drei Übungen für mehr Kreativität –
von Christian Buchholz :

  • 1. Die Lexikon-Methode
    Nehmen Sie ein Lexikon und suchen Sie sich wahllos einen Begriff aus. Dieser muss dann ins Bild integriert werden.
  • 2. Die Analogie-Methode     
    Das Problem wird abstrahiert. Machen Sie ein Portrait von einer Person und denken Sie darüber nach, wie diese wirken soll. Sie soll überlegen erscheinen. Welche Persönlichkeiten sehen auf Bildern überlegen aus? Napoleon zum Beispiel. Übertragen Sie das Verhalten und die Pose von Napoleon auf die Person, die Sie fotografieren.
  • 3. Die Methode des Perspektivwechsels     
    Gehen Sie betont langsam durch Ihr unmittelbares Wohnumfeld und fotografieren Sie Details, auf die Sie bislang nicht geachtet haben. Oder fotografieren Sie eine Stunde lang nur den Baum im Garten.

Ideen, die im Schlaf kommen

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Katja Stuke und Oliver Sieber

Die beiden Künstler arbeiten seit fast zwei Jahrzehnten an gemeinsamen wie an eigenen Projekten. Sie empfehlen die Fotosession als Schnitzeljagd:
Die Situationisten hatten die Methode des Umherschweifens, die mit einer Schnitzeljagd verbunden war, also zum Beispiel: Laufen Sie fünf Minuten in Richtung Sonne, biegen Sie nach links ab, wenn Sie etwas Rotes sehen, trinken Sie einen Kaffee, folgen Sie einem Paketboten und reden Sie mit der ersten Person, die gelbe Schuhe trägt und portraitieren sie.

Das können Katja Stuke und Oliver Sieber bestätigen. Die beiden Künstler arbeiten seit fast zwei Jahrzehnten an gemeinsamen wie an eigenen Projekten. „Manchmal passieren Sachen einfach bei der Arbeit“, erinnert sich Stuke. „Unser Projekt ‚Komori‘ ist entstanden, als wir in Leipzig unser Buch ‚You and Me‘ gedruckt haben. Komori ist eine japanische Druckmaschine, die mit UV-Strahlen die Farbe auf dem Papier sofort trocknet. Das führte dazu, dass die Drucker zum Andrucken nicht immer wieder neues Papier nutzen mussten, sondern sie haben immer und immer wieder auf das alte Papier gedruckt.Dadurch wurden die vorhandenen Bilder überdruckt und es wurde eine fast schwarze Fläche erzeugt. Uns hat das sofort angesprochen, weil wir selbst viel mit Fotokopierern gearbeitet haben und weil es für uns ästhetisch reizvoll ist.“

Hier wurde eine vorhandene Erfahrung – die eigene Arbeit und der Umgang mit Kopierern – mit einer neuen Erfahrung in der Druckerei verknüpft, die zu einer Idee und schließlich zu einem neuen Werk geführt haben. Die unbewussten Zwischenschritte können die beiden Düsseldorfer Fotografen allerdings nicht rekonstruieren. „Das Hirn verarbeitet Informationen im Ruhezustand, also wenn uns langweilig ist oder im Schlaf“, erklärt Christian Buchholz. „Häufig gehen wir mit Problemen ins Bett und morgens haben wir eine Lösung. Eine Variante wäre also, Inspirationen zu sammeln und ein paar Tage darüber zu schlafen.“ Wichtig sei es, flüchtige Ideen aufzuschreiben und deshalb immer Papier und Stift zur Hand zu haben – in der Tasche und neben dem Bett. Denn: „Eine Idee, die nicht notiert wird, ist eine verlorene Idee.“
Wem dennoch keine Ideen kommen wollen, dem empfiehlt Buchholz Kreativitätsmethoden, die das Ziel haben, das Denken aus dem normalen Denkkorridor herauszuholen. Dafür arbeitet man mit verschiedenen Triggern. Eine Übung könnte beispielsweise sein, vorübergehend alle Fotos nur noch mit einem Weitwinkelobjektiv aufzunehmen – selbst wenn dies unpassend erscheint. Weitere Techniken seien die Lexikon-Methode, die Analogie-Methode und die Perspektivwechsel-Methode.

Die Grundlage der Kreativität ist das Undenkbare.
Karl-Heinz Brodbeck

Mit Gedanken Wände einreißen

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Portrait Karl-Heinz Brodbeck

Philosoph und Kreativitätsforscher Karl-Heinz Brodbeck.

Karl-Heinz Brodbeck sieht Kreativitätsmethoden grundsätzlich kritisch. „Das Ziel einer Technik ist es, ein Ziel zu erreichen. Aber Kreativität schafft immer etwas Neues. Und es gibt keine Methode für ein unbekanntes Ziel. Es gibt keine Methode, um etwas Neues herzustellen – sonst wäre es ja nicht neu. Die Grundlage der Kreativität ist das Undenkbare.“ So habe eine empirische Untersuchung im ökonomischen Bereich ergeben, dass nur ein Prozent der Befragten durch Kreativitätstechniken zu neuen Ideen gekommen seien. „Ein Prozent hat aber auch gesagt, dass sie neue Ideen in der Badewanne bekommen haben. Aber 25 Prozent hätten neue Ideen beim Spazierengehen in der Natur bekommen.“ Dennoch, so Brodbeck, gebe es auch sinnvolle Techniken, die darauf abzielen, Hemnisse, Vorurteile und Gewohnheitsmuster abzubauen, weil diese uns daran hindern, etwas Neues auszuprobieren. „Wenn ich wirklich etwas Kreatives machen will, dann muss ich aufhören, Experte zu sein. Und ein Künstler ist ein Experte mit vielen Fertigkeiten. Fertigkeiten sind Gewohnheiten und Gewohnheiten wiederholen wir unbewusst. Wir verwandeln uns in Gewohnheitsautomaten. Das ist gut, sonst könnten wir unseren Alltag nicht meistern. Aber es hindert uns, wenn es um Kreativität geht.

Krisen können eine Wachheit hervorrufen. Deshalb sind Krisen historisch betrachtet auch Phasen, an die sich große kreative Prozesse anschließen. „Wer nicht erst in eine Krise geraten will, kann sich seine eigenen Fähigkeiten bewusst machen. Das gelingt zum Einen durch eine Verlangsamung der Routine. Und zum Anderen durch den Abbau der eigenen Vorurteile: „Wir können nicht neutral auf die Dinge schauen, sondern haben immer ein Vorurteil. Wir sehen keine Farbmuster oder Formen, sondern wir erkennen Menschen, Dinge und Situationen wieder. Wir projizieren immer Begriffe auf Dinge, die wir wahrnehmen, weil wir sprachlich auf die sichtbare Welt losgehen. Dies müssen wir versuchen zu durchbrechen.“ Also das klassische Um-die-Ecke-denken? „Nein, wir müssen lernen, ohne Ecken zu denken. Uns für alles öffnen und die Wände einreißen“, so Brodbeck.

Karl-Heinz Brodbecks Tipps für mehr Kreativität

  • 1. Entschleunigung
    Verlangsamen Sie Ihre Routinetätigkeiten, um sie sich bewusst zu machen.
  • 2. Vorurteile abbauen
    Wir können nicht neutral auf die Dinge schauen, sondern bringen immer Vorurteile mit. Wenn Sie durch eine Kamera gucken, dann sehen Sie nicht ein Farbmuster oder eine Form, sondern Sie erkennen Menschen, Dinge und Situationen wieder. Wir projizieren Begriffe auf Dinge, die wir wahrnehmen. Unser Ziel sollte es also nicht sein, um Ecken zu denken, sondern gar keine Ecken mehr im Denken zu haben.

Eine Chance für den Zufall

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Portrait Jonas Holthaus

Der Fotograf Jonas Holthaus arbeitet viel für Magazine wie Rolling Stone, Musikexpress und 11 Freunde.

Das wünscht sich auch Jonas Holthaus. Der Fotograf arbeitet viel für Magazine wie Rolling Stone, Musikexpress und 11 Freunde. Zeit für Konzepte bleibt ihm da selten. Zudem fühle er sich gar nicht besonders kreativ. „Ich hatte schon im Studium das Problem, keine Idee zu haben. Ideen wurden von uns aber extrem gefordert: Bevor wir anfingen zu fotografieren, mussten wir ein Konzept vorlegen und die eigene Arbeit daran anpassen und formen. Das hat mich total gestresst und überfordert.“ Heute macht er das totale Gegenteil. „Du kannst mit dem dicksten Konzept ankommen und es bringt dir nichts, denn ich habe oft sehr wenige Möglichkeiten und sehr wenig Zeit. Eine halbe Stunde ist schon viel. Mein kürzester Job war das ‚Ich habe einen Traum‘-Portrait von Ed Sheeran für das ZeitMagazin. Zwischen dem ersten und dem letzten Bild lagen eine Minute und 52 Sekunden. Gleichzeitig habe ich auch Angst davor, mehr Zeit zu haben, denn dann müsste ich vorher auch genau wissen, was ich mache.“

Ich springe jedes Mal ins kalte Wasser und schaue,
ob ich darin schwimmen kann.

Jonas Holthaus

Zur Inspiration schaut sich Holthaus sehr oft Modefotografien an. Kameraperspektiven, die man eigentlich nie auf Portraitfotos sieht, beispielsweise die Untersicht, interessieren ihn genauso wie Ganzkörperportraits mit einem 24-mm-Weitwinkelobjektiv – inklusive stürzenden Linien im Bildhintergrund. „Also alles, was man während des Studiums aus uns herauszukriegen versuchte“, lacht er. Neben einer guten Person sei beim Shooting der Ort und vor allem das Licht wichtig. „Wenn der Ort nichts hergibt, versuche ich den Raum auszublenden.“ An Technik nimmt Holthaus nur noch seine Kamera und eine Fahrradlampe mit. Keine Stative, keine Blitzgeräte, keinen Aufheller. Manchmal helfe der Zufall auch weiter – wie bei seinem Portrait des Schauspielers Bob Odenkirk, als die Make-Up-Frau als Silhouette im Bild auftauchte.

„Ich warte auf solche Zufälle. Wenn ich mir zu viel vorgenommen habe, dann bin ich nicht mehr offen für das, was passieren kann. Ich springe jedes Mal ins kalte Wasser und schaue, ob ich darin schwimmen kann. Meistens klappt es. Ich mag es, wenn es irgendwie eine Störung im Bild, einen Bruch in der Fassade gibt. Und wenn ich mich von diesem ständigen Müssen lösen kann, das man uns an der Hochschule eingetrichtert hat.“

  • Jonas Holthaus gibt folgenden Rat:

  • Bringen Sie Assistenten mit!
  • Ein Assistent gibt einem Vertrauen, lockert die Stimmung auf und hält Ihnen den Rücken frei. Während Sie selbst vielleicht gerade mit der Kamera beschäftigt sind, spricht Ihr Assistent mit dem Model.

Bilder werden immer mehr zur Kommunikation eingesetzt.
Oliver Rausch

Mut zur Introspektion

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Portrait Oliver Rausch

Oliver Rausch war Dozent in den Niederlanden und ist Gründer der Fotoakademie-Koeln, in seiner Laufbahn hat er fast 1000 Studenten unterrichtet.

Davon kann Oliver Rausch ein Lied singen. Er war Dozent in den Niederlanden und ist Gründer der Fotoakademie-Koeln, in seiner Laufbahn hat er fast 1000 Studenten unterrichtet. Gerade in Deutschland sei es sehr schwer, Studenten den sachlichen Blick abzutrainieren. In Holland sei das anders. Dort seien Studenten mit Bildern völlig anders aufgewachsen, hätten keine Probleme, die Perspektiven zu wechseln und wüssten, dass ein Bild auch introspektiv sein kann.
„Deshalb zeige ich meinen Studenten hier gerne Fotografen, die das Gegenteil von aufgeräumten, klaren und sehr konzeptionellen Fotos machen“, so Rausch „Ray‘s a Laugh“ von Richard Billingham und „Living Room“ von Nick Waplington beispielsweise, die heftige Geschichten und noch heftigere Bildsprachen haben. Oder Erwin Olaf und Sally Mann, Roger Ballen und Jan Saudek. „Die Studenten müssen verstehen, dass eine schräge Gestaltung Sinn machen kann und dass es kein Naturgesetz gibt, das vorschreibt, dass man Häuser nur vor grauem Himmel fotografieren darf. Und dass ein Foto eben auch introspektiv sein kann. Das sind dann Eye-Opener.“

Grundsätzlich müsste seiner Ansicht nach an unseren Schulen gelehrt werden, wie man Bilder lese. „Ständig werden Schüler zu Textanalysen gezwungen, aber Bildanalysten finden gar nicht statt. Dafür fehlt uns dann später die Sprache. Dabei werden Bilder immer mehr zur Kommunikation eingesetzt.“

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Modeshooting Tersteegen

Nicole Tersteegen hat für ihre Diplomarbeit an der Akademie Märchenmotive für ein Modeshooting neu interpretiert und surreale Bildwelten geschaffen.

© Nicole Tersteegen

Zur Inspiration empfiehlt Rausch unter anderem Kenntnisse zur Fotogeschichte. Was haben andere gemacht und was ist heute modern? „Es ist in Ordnung, wenn man seine Idole kopiert. Gerne auch mit Kitsch und Pathos und Symbolen. Da muss man als Fotograf vielleicht einfach durch wie durch die Pubertät.“ Und die Pubertät ist ja bekanntlich eine Phase des Experimentierens und des Einreißens von Grenzen. Um zu neuen Ideen zu kommen. Und  um diese dann zu bewerten.

Oliver Rauschs Kreativ-Training:

  • 1. Wechseln Sie die Perspektive
    Fotografieren Sie eine Situation aus verschiedenen Blickwinkeln, zum Beispiel eine Party aus der Sicht eines Betrunkenen, eines Tanzenden, eines Barkeepers und eines Türstehers und überlegen Sie, welche Gestaltungstechniken wichtig sind.
  • 2. Geben Sie die Kontrolle ab
    Fotografieren Sie Schnap­p- schüsse aus der Hüfte. Die Ergebnisse sind zwar nie zufällig, aber sie sind nicht mehr so kontrolliert als wenn Sie durch den Sucher schauen.
  • 3. Schulen Sie Ihre Vorstellungskraft
    Stellen Sie sich ein Bild vor und machen Sie eine Zeichnung davon. Gerne nachts, kurz vor dem Einschlafen. Und immer ein Notizbuch neben das Bett legen – für spontane Einfälle und Träume.
  • 4. Lernen Sie das Licht zu deuten
    Laufen Sie durch die Stadt und suchen Sie nach unter-schiedlichen Lichtarten wie Seitenlicht, Rembrandt-Licht und hochfrontalem Licht. Das schult das Auge für alle Situationen und macht den Alltag interessanter.

 

 

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Über den Autor
fotoMAGAZIN

1949 erschien die erste Ausgabe der ersten Fotozeitschrift im deutschsprachigen Raum. Seither begleiten wir die Fotogeschichte. Unsere Kamera- und Objektivtests unter Labor- und Praxisbedingungen helfen Einsteigern und Profis seit jeher bei der Kaufentscheidung. Mancher Fotograf wurde von uns entdeckt. Und seit Steven J. Sasson 1975 für Kodak die erste Digitalkamera entwickelte, haben wir die digitale Fotografie auf dem Schirm. Unsere Fotoexpertise ist Ihr Vorteil.

Artikel unter dieser Autorenzeile sind Gemeinschaftsprojekte der Redaktion.