Fotoreise Marokko: Bilder wie aus 1001 Nacht

Mit dem Smartphone durch Marrakesch
01.11.2018

Ein Ort, so bunt wie seine Mosaike und so köstlich, wie frisch gebrühter Minztee. Die Königsstadt Marrakesch hat einiges zu bieten: Von abenteuerlichen Besuchen in den Souks über Kamelritte durch die Wüste bis hin zu kulinarischen Genüssen. Warum sich eine Fotoreise nach Marokko lohnt, erzählt Anne Schellhase.

 

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© Anne Schellhase

Fliegen, kochen, staunen: Was hat  Marrakesch noch zu bieten?

HTC und Qualcomm hatten aber noch mehr zu bieten. Wer in Marokko etwas Besonderes unternehmen will, lässt sich beispielsweise auf das Abenteuer ein, auf Dromedaren zu reiten. Die passende Kulisse wartet etwa ein bis zwei Autostunden entfernt. In der Wüste.

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© Anne Schellhase

Wer noch nie zuvor in Afrika war, wird den Weg dorthin schon unglaublich schön finden: Karge Landstriche und einsame Berberdörfer wechseln sich ab mit einigen mutigen Kakteen, die es wagen in dieser Gegend Wurzeln zu schlagen. Ansonsten sieht man dort nicht viel, außer dieser einen asphaltierten Straße, grobes Geröll und sehr viel Staub. Doch das Licht hier ist atemberaubend. Und die anschließende Aussicht vom Rücken eines Dromedars ebenfalls. Nur eben, dass nun eine tierische Karawane ihren Weg durch diese unglaubliche Weite sucht und man selbst dabei ordentlich durchgeschaukelt wird: Stets in der Hoffnung eine fruchtbare Oase zu entdecken, so wie man es aus den arabischen Märchen und Sagen kennt. 

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© Anne Schellhase

Wem ein Ritt durch die Wüste zu abenteuerlich ist, der könnte alternativ einen orientalischen Kochkurs besuchen, um eine traditionelle Tajine zuzubereiten: In diesem kegelförmigen Lehmkochtopf werden Lebensmittel wie Hähnchen, Oliven, Paprika, Zwiebeln und eingelegte Zitronen geschichtet, mit typischen Gewürzen der nordafrikanischen Küche gewürzt und unter offener Flamme schonend gegart. Dazu wird zimtiger Couscous gereicht – eine Mischung, die mir bisher noch nicht bekannt war und einer gewaltigen Geschmacksexplosion glich. Als Absacker reichen die Marokkaner Whisky Marocain: Minztee mit sehr viel Zucker.

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© Anne Schellhase

Als besonderes Highlight bietet sich in Marrakesch dann noch die Möglichkeit, den Hohen Atlas mit einem Heißluftballon zu überqueren. Hierfür bucht man am besten einen Slot in den frühen Morgenstunden, um pünktlich mit den ersten Sonnenstrahlen aufzusteigen und in riesiges Staunen zu verfallen.

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© Anne Schellhase

Denn mit jedem Meter, den man höher in die Luft steigt, breitet sich unter einem dieses rotorangene Tal aus, in dessen Gegend nur wenige Einheimische zu leben vermögen. Man erhält einen Einblick in diese kleinen Refugien aus selbst erbauten Lehmhäusern, umzingelt von Schafen und riesigen Olivenbäumen, die hier prächtig zu gedeihen scheinen – und wird fast demütig. Ob der Einfachheit, die sich hier vor den eigenen Augen ausbreitet und dem Luxus, den man zugleich erleben darf… Und so flog ich, am Rande dieser lebendigen, pulsierenden Stadt, dem Sonnenaufgang entgegen.

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Anmerkung der Redakteurin: Wer nun Lust auf eine derartige Abenteuerreise hat, wendet sich guten Gewissens an Marokko erleben. Die Leute sind Profis und haben einen wirklich tollen Job gemacht!

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Über den Autor
Anne Schellhase

Das jüngste Mitglied der fotoMAGAZIN Redaktion ist Anne Schellhase. Die studierte Sozialpädagogin fotografiert leidenschaftlich, vor allem analog, gerne als Lomographin - was in der Redaktion immer wieder zu interessanten Debatten führt. Anne kümmert sich um unseren Online-Auftritt und ist meist die Erste, die antwortet, wenn Sie auf dieser Seite kommentieren oder uns über Social-Media-Kanäle kontaktieren.