Foto-Hacks: Infrarotfilter aus Diafilm

Infrarotfotografie zum Ausprobieren
13.12.2014

Die Infrarotfotografie führt zu surrealen Ergebnissen: Grünes wird weiß. Wir geben Tipps, wie man das unaufwändig ausprobieren kann.

fotoMAGAZIN Foto-Hacks: Infrarotfilter

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Zutaten für einen einfachen Infrarotfilter

© Cyrill Harnischmacher

​Manchmal möchte man neue fotografische Schaffensgebiete betreten, ohne gleich größere Investitionen zu tätigen. Ein solcher Fall ist für viele der Einstieg in die Infrarotfotografie. Die passenden Filter sind, um die Technik auszuprobieren, doch etwas teuer.
Hier können Sie sich mit einem Stück Mittelformat-Diafilm und einer alten Filterfassung behelfen. Mit wenig Aufwand wird daraus ein Infrarotfilter, der schon recht ansprechende Ergebnisse liefern kann.

Der unbelichtete, entwickelte (also schwarze) Diafilm wird einfach entsprechend zugeschnitten und in eine alte Filterfassung gelegt. Ein zweiter Filter gleicher Größe (Skylight o. ä.) fixiert ihn dort und verhindert gleichzeitig, dass an den Kanten unerwünschtes Tageslicht eintreten kann.

Ausprobieren

Nun schrauben Sie den DIY-Filter auf das Objektiv, stellen die Kamera auf ein stabiles Stativ und beginnen mit den Testaufnahmen. Starten sollten Sie mit etwa 30 Sekunden bei offener Blende und ISO 1600. Sind die Aufnahmen zu hell können Sie ISO-Wert oder Belichtungszeit verringern.

Voraussetzung für ansprechende Infrarotaufnahmen ist natürlich viel Sonnenlicht und üppiges Blattgrün, das im Infrarotlicht fast weiß wiedergegeben wird.

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Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Über den Autor
Cyrill Harnischmacher