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Bilderrahmen richtig wählen
Motiv und Rahmenleiste sollten miteinander harmonieren. Am einfachsten setzen Sie das um, indem Sie eine Farbe oder ein Material in Foto und Rahmen wiederholen.
© Halbe

Bilderrahmen richtig wählen

Perfekter Rahmen für Ihre Fotos
28.06.2021

Der Rahmen trennt das Foto von der Welt – und hält es sicher an seinem Platz. Wichtige Kriterien bei der Rahmenwahl sind Farbe, Material und Glas. So können Sie den Bilderrahmen optisch mit Ihrem Foto verbinden.

Der Rahmen ist eine Trennlinie zwischen Ihrem Foto und der Wand. Er hält physikalisch, aber auch optisch das Bild an seinem Platz und trennt es vom Rest der Welt.
Ästhetisch gesehen gehört der Rahmen zu zwei Welten: Zur Welt des Fotos und zur realen Welt, dem Ausstellungsraum. Während Hallen in Museen in der Regel möbellos sind und nichts das Foto stört, sieht es im heimischen Wohnzimmer anders aus: Hier geben Tapeten, Möbel und Einrichtungsgegenstände Linien, Farben und Materialien vor. Bei der Wahl des Rahmens muss also immer auf die Außenwelt geachtet werden. Dabei erweisen sich Rahmen im nackten Aluminium oft als universell verwendbar. Ebenso schwarze oder weiße Rahmen. Unlackiertes Echtholz passt nur in bestimmte Umgebungen, ebenso farbige Rahmenleisten oder solche mit Schmuck oder im Barockdesign.

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Bilderrahmen von Nielsen

Ein guter Wechselrahmen muss nicht teuer sein. Drehbare Clips wie auf der Rückseite (wie bei diesem Nielsen-Rahmen) erleichtern die Montage und halten viele Wechsel aus. Ein-Punkt-Hängungen sind viel einfacher zu montieren als Zwei- Punkt-Aufhänger.

© Nielsen

Welche Farbe für den Bilderrahmen?

Der Bilderrahmen wirkt zurück auf das Foto: Auch wenn reines Aluminium erstaunlich oft mit Portraits harmoniert: Warm und freundlich wirkt es nie. Ein schwarzer Rahmen lässt Bilder heller wirken und farbkräftiger – kann aber schnell dominant werden. Weiße Rahmen wirken am besten bei farbkräftigen Fotos. Und bunte Rahmen sollten am besten eine Farbe des Bildes aufnehmen – oder aber eine seiner Komplementärfarben. Einen Teil der „Rahmenwirkung“ können Sie mit Einsatz von Passepartouts abfangen oder mildern.

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Welche Farbe für Bilderrahmen

Die Farbe Ihres Rahmens hängt auch vom Motiv ab: Idealerweise nehmen Sie eine Farbe auf, wie bei den drei Rahmentypen links. Schwarzweiß-Motive wirken mit Aluminium immer gut – können aber je nach Einrichtung auch Holz vertragen. Oder sogar einen farbigen Rahmen als Gegenpol.

© Cewe

Warum sind Bilderrahmen so teuer?

Sparen Sie nicht zu sehr bei den Rahmen. Hochwertig verarbeitete Leisten aus guten Materialien wirken positiv zurück auf das Bild. Und gut konzipierte und stabile Rahmen erleichtern Ihnen das Hängen genauso wie auch das Wechseln der Fotos. Denn gute Rahmen werden an ihrem Platz bleiben, auch wenn Sie den Inhalt gelegentlich tauschen wollen. Für alle, die öfters die Fotos wechseln, sind Magnetrahmen von Halbe die richtige Wahl. Nirgendwo sonst ist es so einfach, Foto und/oder Passepartout zu tauschen. Und die Auswahl an Rahmengrößen und Gläsern ist riesig. Auch bei Nielsen bekommt man hochwertige Rahmen, die nicht ganz so aufwendig konstruiert, aber dafür meist günstiger sind. Wichtig: Sparen Sie nicht beim Glas. Natürlich können Sie auch mal eine Rahmensammlung für die Küche bei Ikea kaufen und so viel Geld sparen. Aber die besten Fotos sollten den ihnen angemessen Rahmen finden.

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Alu-Magnet-Fotorahmen von Halbe ermöglicht einfaches Wechseln

Die Magnet-Wechselrahmen von Halbe sind eine Art „Mercedes“ unter den Rahmen: Stabil, präzise gefertigt, mit großer Auswahl an Rahmenleisten, Gläsern sowie Größen und Formaten. Sie werden vorn durch einfaches Abziehen geöffnet – häufiges Wechseln ist kein Problem.

© Halbe

Bilderrahmen Glas

Dem Glas kommt eine zentrale Rolle zu: Es muss vor den Rahmen, um das Foto vor Staub, Feuchtigkeit und UV-Licht zu schützen – letzteres ist vor allem für Prints wichtig, die sich nicht einfach durch einen Neudruck ersetzen lassen. Einen hohen UV-Schutz bieten die teureren „Museumsgläser“ – aber auch das billige Acrylglas. Normalglas dagegen lässt UV-Strahlung weitgehend durch.
Wenn Anbieter von „Floatglas“ sprechen, heißt das erst einmal „Normalglas.“ Denn „Floatglas“ bezieht sich nur auf den mittlerweile üblichen Produktionsprozess von Flachglas.

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Bilderrahmen Glas Auswahl

Von links nach rechts: Normal-Glas glänzend, Weißglas einseitig matt, Museumsglas entspiegelt.

© Halbe

Welches Glas für den Bilderrahmen?

Wichtig sind Eigenschaften wie die Farbgüte und Reflexionseigenschaften: Weißglas ist auf jeden Fall farbstichfrei (auch wenn gutes Normalglas ebenfalls oft keine Farbstiche zeigt). Wichtiger ist die Entspiegelung: Wenn keine Reflexionen der Fenster oder Lampen sichtbar sind, bleibt der Blick auf das Bild ungestört. Die Gesetze der Optik überlisten kann man jedoch nicht: Mattierte Gläser vermindern die Brillanz der Fotos. „Museumsglas“ ist die beste Option: Hier wird eine Schicht für die Entspiegelung aufgetragen. Wenig Reflexion, viel Brillanz, kein UV-Licht. Aber Museumsglas ist teuer und treibt den Preis eines Rahmens enorm.

'Museumsglas' ist die beste Option: Hier wird eine Schicht für die Entspiegelung aufgetragen.

Die günstigste Variante – und bei vielen preiswerten Rahmen Standard – ist Acrylglas. Es spiegelt etwa wie Normalglas. Wird es mattiert, so geht noch mehr Brillanz verloren als bei Echtglas. Aber: Auch bei Acryl gibt es mittlerweile „Museumsacryl“. Mit ähnlichen Eigenschaften wie Museumsglas. Leicht, aber auch noch teurer. 

 

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Markus Linden
Über den Autor
Markus Linden

Markus Linden hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Er schreibt on- und offline über Fotografie und Fotografen, organisiert Fotowettbewerbe und fotografiert selbst leidenschaftlich gerne. Dem fotoMAGAZIN ist er seit 2003 zunächst als Redakteur und jetzt als freier Mitarbeiter verbunden.