So fotografieren Sie Wasser

13.03.2011

Wasser ist ein spannendes Motiv, 
das sowohl technisch als auch 
inhaltlich anspruchsvoll ist.

Aggregatzustände verbinden

Wasser kann uns flüssig, gasförmig oder fest begegnen. Thematisch immer wieder interessant sind Fotos, die mehrere Zustände zeigen beziehungsweise miteinander verbinden. Hier setzte der Fotograf das schäumende Meer gegen das Eis auf den Steinen und die grauen Wolken am Himmel.

Wasser einfrieren

Wasserfotos werden dann interessant, wenn der Zustand des Wassers ungewöhnlich erscheint. Das ist auch dann der Fall, wenn spritzendes Wasser eingefroren wird. Dies gelingt am besten mit dem Blitzlicht. Die an der Kamera eingestellte Belichtungszeit ist nicht mehr wichtig, sofern der schnell abbrennende Blitz die Hauptlichtquelle darstellt. Hier wurde der Kopf einer Studioblitzanlage eingesetzt, das Einfrieren gelingt aber auch mit dem Systemblitz. Bei letzterem fehlt es allerdings unter Umständen an Leistung. Tipp: Von der Seite blitzen, das erhöht die Plastizität der Tropfen.

Wasser fließen lassen

Damit auch langsam fließendes Wasser wirklich fließend wirkt, wird die Kamera auf ein Stativ gestellt und die Belichtungszeit verlängert. Je nach Fließgeschwindigkeit, Brennweite und Abstand zum Wasser sollten Zeiten zwischen einer und zehn Sekunden die erwünschte Wirkung zeigen. Tipp: Da das Tageslicht auch bei Abblenden in der Regel keine so langen Zeiten zulässt, sollte man ein ND-Filter vor das Objektiv setzen, das je nach Faktor eine Vervielfachung der Belichtungszeit ermöglicht.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Markus Linden
Über den Autor
Markus Linden

Markus Linden hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Er schreibt on- und offline über Fotografie und Fotografen, organisiert Fotowettbewerbe und fotografiert selbst leidenschaftlich gerne. Dem fotoMAGAZIN ist er seit 2003 zunächst als Redakteur und jetzt als freier Mitarbeiter verbunden.