So fotografieren Sie Architektur

27.07.2011

Mit ein paar kleinen Tricks lassen sich Architekturaufnahmen wirkungsvoll aufwerten

Wolken einbeziehen

Wolken sind fast immer ideal für die Architekturfotografie. Besonders willkommen sind dramatische Gewitterwolken, aber auch Wolken am blauen Himmel lassen sich zur Auflockerung gleichmäßiger Flächen nutzen. Die Kondensstreifen der Flugzeuge haben zudem den Vorteil, dass sie Linien bilden. Achten Sie hier darauf, dass sie mit den durch die Architektur vorgegebenen Linien korrespondieren.

Spiegelungen nutzen

Spiegelungen sind Fotografen fast immer willkommen. In der Architekturfotografie hat man meist Zeit und Muße, das Spiegelmotiv zu gestalten. So bietet es sich an, wie hier auf diesem Bild die Fassade des einen Gebäudes im anderen zu Spiegeln.

Einbezug von Menschen

Gerade bei Innenaufnahmen ist der Einbezug von Menschen hilfreich. Sie geben den Räumen ihre Funktion und stellen die Größenverhältnisse her. Hier verdeutlicht die verwischte Person den Durchgangscharakter der Räume. Tipp: Bitten Sie, einen Passanten für Sie durch das Bild zu laufen, so können Sie durch mehrmalige Versuche den optimalen Moment und die optimale Belichtungszeit abpassen.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Markus Linden
Über den Autor
Markus Linden

Markus Linden hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Er schreibt on- und offline über Fotografie und Fotografen, organisiert Fotowettbewerbe und fotografiert selbst leidenschaftlich gerne. Dem fotoMAGAZIN ist er seit 2003 zunächst als Redakteur und jetzt als freier Mitarbeiter verbunden.