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SUMMARY:Wolfgang Tillmans „Ausstellung in Remscheid“
DESCRIPTION:Im Haus Cleff in seiner Heimatstadt Remscheid zeigt Wolfgang Tillmans eine sehenswerte Ausstellung – zugleich die Wiedereröffnung des Museums.
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SUMMARY:Energie – Andreas Gefeller und Beate Gütschow
DESCRIPTION:Künstliches Licht bestimmt die urbane Nacht und strahlt bis hinauf zu den Wolken\, die in Andreas Gefellers Großfotografien mit tückischer Verführungskraft farbkräftig leuchten. Beate Gütschow geht mit ihrem fotografischen Tagebuch an die Quelle der rheinischen Energieproduktion und dokumentiert teilnehmend den Widerstand am Tagebau. So entsteht ein ungewöhnlicher Dialog zeitgenössischer Fotografie.
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SUMMARY:Merci Maman. Straßenfotografie in Mali
DESCRIPTION:Merci Maman: Bunte Straßenfotografie aus Mali zeigt Leben in Bamako \nDie Sotramas von Bamako rollen als fahrende Kunstwerke durch Malis Hauptstadt. Ab Mai 2025 widmet sich die Ausstellung „Merci Maman“ diesem einzigartigen Phänomen der westafrikanischen Metropole. \nMerci Maman: Vier Fotografen dokumentieren Bamakos Lebensader\nDas Kollektiv Yamarou präsentiert rund 60 neue Fotografien\, die den Mikrokosmos der bunt bemalten Kleinbusse einfangen. Die Künstler Monique Dena\, Abdoul Karim Diallo\, Sidiki Haidara und Anna N’Diaye porträtieren nicht nur die aufwendig gestalteten Fahrzeuge\, sondern auch deren Fahrer\, Passagiere und die geschickten „Prend-Tickets“ – Kartenverkäufer\, die während der Fahrt artistisch ihre Arbeit verrichten. \nVon „Merci Maman“ bis Politik: Sotramas als Spiegel der Gesellschaft\nDie Ausstellung zeigt\, wie die Kleinbusse als soziales Barometer fungieren: Ihre Bemalung durch Künstler wie Drissa Konaté vereint Porträts bekannter Persönlichkeiten\, religiöse Symbole und politische Statements. Auch der namensgebende Dank „Merci Maman“ findet sich häufig auf den rollenden Kunstwerken. \nDas Museum Fünf Kontinente in München präsentiert die Schau vom 16. Mai bis 16. November 2025. In Zusammenarbeit mit dem Künstler Jonathan Fischer entstand ein authentischer Einblick in Malis Alltag – fotografiert von den Menschen vor Ort. Die Ausstellung folgt damit der Vision des Yamarou-Kollektivs\, Fotografie aus den Museen direkt in die Gemeinschaft zu tragen.
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SUMMARY:Der wunderbare Garten – Botanische Fotogramme von Uwe Klos
DESCRIPTION:Vom 22. Juni bis zum 28. Dezember 2025 widmet das Deutsche Fotomuseum in Markkleeberg dem Maler und Grafiker Uwe Klos eine Sonderausstellung mit dem Titel „Der wunderbare Garten“. Im Zentrum stehen botanische Fotogramme – Kamera-lose Schattenbilder auf Fotopapier –\, die in ihrer Ästhetik an historische Herbarien und botanische Prachtbände erinnern. Seit 2015 arbeitet Klos an seinem Werkzyklus Naturformen\, in dem er mit raffinierter Entwicklungstechnik aus monochromem Material überraschend farbige Bildwirkungen erzeugt. Seine Arbeiten verbinden künstlerische Schönheit mit einem sensiblen Blick auf die Dynamik natürlicher Prozesse – zwischen Entfaltung\, Verdrängung und Anpassung. Eine sehenswerte Ausstellung über die stille Poesie der Pflanzenwelt – und über die Kunst\, sie zu sehen.
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LOCATION:Deutsches Fotomuseum\, Raschwitzer Straße 11\, Markkleeberg\, Sachsen\, 04416\, Germany
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SUMMARY:Pixelprojekt Ruhrgebiet: „Neuaufnahmen 2024/2025"
DESCRIPTION:Das seit 2003 bestehende fotografische Regionalprojekt zeigt vom 10. Juli bis 14. November 2025 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen 24 neue Fotoserien von 22 Fotografen. Die Hälfte der Teilnehmer ist erstmals dabei. Die Ausstellung dokumentiert mit über 100 Bildern den gesellschaftlichen und strukturellen Wandel des Ruhrgebiets. Eröffnung: 10. Juli\, 18:30 Uhr. Eintritt frei.
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SUMMARY:LEIPZIG 1972: Alltag in der DDR – erstmals öffentlich
DESCRIPTION:Mit „LEIPZIG 1972“ zeigt das GRASSI Museum Leipzig ab dem 9. August eine fotografische Wiederentdeckung: still beobachtete Alltagsmomente aus der DDR\, aufgenommen von Ute Eskildsen und Timm Rautert. \n\n\n\nDie beiden Fotograf*innen reisten 1972 gemeinsam in die DDR\, um das Leben in Leipzig mit der Kamera einzufangen. Es war Eskildsens erster Besuch\, Rautert hatte familiäre Wurzeln vor Ort. Entstanden ist eine eindringliche Schwarz-Weiß-Serie\, die jahrzehntelang im Archiv blieb. Nun wird sie erstmals öffentlich gezeigt – als stilles\, subjektives Bild einer Stadt im geteilten Deutschland. \n\n\n\nBegleitet wird die Ausstellung von einer Publikation im Steidl Verlag. Der Eintritt ist frei.
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LOCATION:GRASSI Museum Leipzig\, Johannisplatz 5–11\, Leipzig\, Sachsen\, 04103\, Germany
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SUMMARY:Hannah Modigh – Dream Baby Dream
DESCRIPTION:Hannah Modigh zeigt in der Galerie Buchkunst Berlin ihre poetische Fotografie über das Erwachsenwerden \n\n\n\nBerlin. Eine Gruppe Jugendlicher in den sterbenden Kohlerevieren der Appalachen. Gefangen zwischen Drogen und Träumen. Die schwedische Fotografin Hannah Modigh macht das Unsichtbare sichtbar: die zerbrechliche Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein. \n\n\n\nDie Galerie Buchkunst Berlin zeigt ab 4. September Modighs eindringliche Fotografie zum Thema Adoleszenz. Vier Langzeitprojekte treffen aufeinander\, entstanden zwischen 2009 und 2024. \n\n\n\nVier Serien\, ein Thema\n\n\n\nDie Serie „Hillbilly Heroin Honey“ dokumentiert Teenager in den nordamerikanischen Kohlegebieten. Ausweglosigkeit und Abhängigkeit prägen ihre Welt. Trotzdem leben sie ihre Träume. Modigh fotografiert analog\, nutzt Licht und Wetter als Filter für malerische Stimmungen. \n\n\n\nFür „Delta“ kehrt die Hannah Modigh zu den Orten ihrer eigenen Kindheit zurück. Stille\, zeitlose Bilder entstehen. Sie gleicht Erinnerung mit Gegenwart ab\, ihre Vergangenheit mit einer neuen Generation. \n\n\n\nSchauplatz von „Hurricane Season“ ist Louisiana. Hier porträtiert Modigh Mitglieder des Ku-Klux-Klans und Jugendliche aus New Orleans’ Armenvierteln. Die poetischen Aufnahmen zeigen Menschen ohne Zugang zu Bildung und Wohlstand. Sie warten auf den nächsten Sturm. \n\n\n\nIhr jüngstes Projekt „Searching for Sivagami“ führt Hannah Modigh nach dreißig Jahren zurück nach Südindien. Sie sucht ihr Kindermädchen\, findet aber mehr: ein Spiegelbild ihrer selbst. Die Bilder sprechen von Fürsorge und Verbundenheit. \n\n\n\nHannah Modig – vielfach prämierte Fotografin\n\n\n\nHannah Modigh\, 1980 in Stockholm geboren\, studierte Fotografie in Kopenhagen und Stockholm. Ihre Arbeiten hingen bereits in den Deichtorhallen Hamburg\, beim Arles-Festival und im Fotografiska Stockholm. 2018 gewann sie den Lennart-af-Petersen-Preis\, für „Hurricane Season“ ist sie 2025 für den Prix Pictet nominiert. \n\n\n\nDie Ausstellung „Dream Baby Dream“ läuft vom 4. September bis 1. November in der Galerie Buchkunst Berlin\, Oranienburger Straße 27. Geöffnet donnerstags bis samstags von 14 bis 18 Uhr. Die Vernissage mit Artist Talk findet am 4. September ab 18 Uhr statt.
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SUMMARY:„Bernd & Hilla Becher – Geschichte einer Methode“
DESCRIPTION:Mit über 300 Originalfotografien widmet die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur dem Werk von Bernd und Hilla Becher ab dem 5. September 2025 eine umfassende Ausstellung in Köln. Unter dem Titel „Bernd & Hilla Becher – Geschichte einer Methode“ beleuchtet die Schau die konsequente fotografische Arbeitsweise des Künstlerpaars\, das mit seinen systematisch aufgebauten Bildserien internationale Anerkennung fand. \n\n\n\nSeit Ende der 1950er-Jahre dokumentierten Bernd und Hilla Becher technische Bauwerke wie Wassertürme\, Fördertürme oder Kühltürme – in Deutschland\, Europa und Nordamerika. Ihre nüchterne\, sachliche Bildsprache prägte nicht nur die dokumentarische Fotografie\, sondern fand auch in der Konzeptkunst und Minimal Art bedeutende Resonanz. Die Ausstellung zeigt\, wie die Bechers ihre Methode entwickelten und über Jahrzehnte hinweg variierten – von frühen Einzelaufnahmen bis hin zu präzise strukturierten Typologien. \n\n\n\nEin Schwerpunkt der Präsentation liegt auf den bekannten Motivgruppen\, in denen technische Bauten in Serie einander gegenübergestellt werden. Ergänzt wird dies durch sogenannte „Abwicklungen“\, in denen einzelne Bauwerke aus mehreren Perspektiven gezeigt werden\, sowie durch Fotografien ganzer Industrieanlagen\, die die funktionalen und räumlichen Zusammenhänge sichtbar machen. \n\n\n\nNeben industriellen Strukturen thematisierten Bernd und Hilla Becher auch das soziale Umfeld der Arbeitswelt. So werden in der Ausstellung ebenfalls Porträts von Wohn- und Siedlungshäusern im Ruhrgebiet gezeigt. Erstmals öffentlich zu sehen sind zudem zahlreiche Frühwerke aus den 1950er- bis 1970er-Jahren. \n\n\n\nBernd und Hilla Becher gelten als zwei der einflussreichsten deutschen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Als Lehrende an der Düsseldorfer Kunstakademie prägten sie eine ganze Generation – darunter bekannte Künstlerinnen und Künstler wie Andreas Gursky und Candida Höfer. \n\n\n\nDie Ausstellung läuft bis zum 1. Februar 2026 in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Köln.
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LOCATION:Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur\, Im Mediapark 7\, Köln\, 50670\, Germany
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SUMMARY:No Place like Home: Italienische Fotografie im Wandel
DESCRIPTION:Mit über 300 Werken von rund 40 Fotograf*innen zeigt die Kunsthalle Darmstadt ab dem 28. September 2025 eine umfangreiche Ausstellung zur italienischen Fotografie seit den 1980er Jahren. Die Ausstellung „No Place like Home“ beleuchtet fotografische Entwicklungen zwischen Alltagsbeobachtung\, künstlerischer Autonomie und gesellschaftlichem Kommentar. Zu sehen sind Arbeiten von Pionieren wie Luigi Ghirri\, Gabriele Basilico oder Guido Guidi ebenso wie Beiträge einer jungen Generation\, die Themen wie Migration\, urbane Räume und Identität ins Zentrum rückt. Kuratiert von Ralph Goertz (IKS Photo Düsseldorf) und präsentiert in Kooperation mit mehreren Institutionen\, spiegelt die Schau den Einfluss Italiens auf die europäische Fotogeschichte – jenseits von Klischees.
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LOCATION:Kunsthalle Darmstadt\, Steubenplatz 1\, Darmstadt\, NRW\, Germany
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SUMMARY:Thomas Kellner – Fragmented Icons
DESCRIPTION:Mit der Ausstellung „Fragmented Icons“ präsentiert die PanGallery in Frankfurt aktuelle Arbeiten des Bonner Fotografen Thomas Kellner. Im Mittelpunkt stehen weltbekannte Architekturikonen wie der Eiffelturm\, die Tower Bridge oder das Capitol in Washington. Doch statt sie als monumentale Bauwerke abzubilden\, zerlegt Kellner ihre Strukturen in fotografische Fragmente\, die er zu großformatigen Tableaus neu zusammensetzt. \n\n\n\nDiese dekonstruierten Bildräume fordern den gewohnten Blick heraus und lassen vertraute Silhouetten instabil\, ja beinahe brüchig erscheinen. Kellner arbeitet dabei mit Kontaktbögen von 35mm-Filmen\, die er zu komplexen visuellen Kartografien kultureller Erinnerung formt. Seine Werke thematisieren nicht nur die gestalterische Eigenheit der Bauwerke\, sondern auch deren symbolische Aufladung im kollektiven Gedächtnis. \n\n\n\nDie Ausstellung Fragmented Icons wirft Fragen zur Wahrnehmung von Architektur\, zu gesellschaftlichen Ordnungen und zur medialen Repräsentation auf – und macht deutlich: Wer baut\, gestaltet auch kulturelle Bedeutung.
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LOCATION:PanGallery\, Bernusstraße 18\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60487\, Germany
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SUMMARY:Foto Wien
DESCRIPTION:Die FOTO WIEN hat sich als wichtigstes Fotofestival Österreichs etabliert. Das biennale Festival verwandelt die Bundeshauptstadt im Herbst in einen Hotspot der Fotografie. Zahlreiche Museen\, Galerien\, Kunstinstitutionen und Off-Spaces beteiligen sich mit Ausstellungen und Veranstaltungen. Das Festival verbindet etablierte Institutionen mit der lebendigen Off-Szene und schafft so einen spannenden Dialog zwischen verschiedenen fotografischen Positionen. \nIm Zentrum stehen neben Ausstellungen auch Künstlergespräche\, Workshops und Portfolioreviews. Das Festival bietet eine Plattform für den internationalen Austausch zwischen Künstlern\, Kuratoren und dem Publikum. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Förderung junger Fotografie aus Österreich und dem zentral- und osteuropäischen Raum. \nEin Festivalpass ermöglicht den Besuch aller teilnehmenden Institutionen. Das detaillierte Programm für 2025 wird üblicherweise einige Monate vor Festivalbeginn veröffentlicht.
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LOCATION:Kunst Haus Wien\, Untere Weißgerberstraße 13\, Wien\, 1030\, Austria
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SUMMARY:Nikita Teryoshin – Nothing Personal.
DESCRIPTION:Nikita Teryoshin blickt mit seiner Serie „Nothing Personal. The Back Office of War“ hinter die Kulissen einer Branche\, die sich der Öffentlichkeit weitgehend entzieht: die globale Rüstungsindustrie. Seit 2016 reiste er in 17 Länder auf fünf Kontinenten\, um Waffenmessen rund um den Globus zu dokumentieren – Orte\, an denen Panzer\, Raketen und Gewehre wie begehrenswerte Konsumgüter inszeniert und milliardenschwere Deals in Lounge-Atmosphäre angebahnt werden. Was hier zur Schau steht\, landet später auf den Schlachtfeldern der Welt. \n\n\n\nNicht Krieg und Zerstörung\, sondern die makellosen Bühnen des Geschäfts mit der Gewalt stehen im Zentrum der Bilder. Das Blitzlicht erzeugt eine Tatort-Ästhetik und verstärkt die Diskrepanz zwischen tödlicher Bestimmung und harmloser Präsentation. Durch das Ausblenden von Gesichtern richtet Nikita Teryoshin den Blick auf Strukturen: Unternehmen\, die Sicherheit versprechen\, aber Gewalt normalisieren und Profite über Menschenleben stellen. \n\n\n\nMit Ironie legt Teryoshin diesen Widerspruch offen. Er zeigt eine Industrie\, die sich als Hüterin der Ordnung präsentiert\, während sie Technologien liefert\, mit denen Ordnung erzwungen oder zerstört wird. Die Ausstellung „Nikita Teryoshin – Nothing Personal. The Back Office of War“ im Stadthaus Ulm macht sichtbar\, welche ökonomischen und politischen Netzwerke moderne Kriege ermöglichen und daraus Gewinne ziehen – fernab öffentlicher Debatten\, doch mit globalen Folgen. \n\n\n\nNikita Teryoshin\, 1986 in Leningrad geboren\, lebt in Berlin. Er studierte Fotografie in Dortmund. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Dokumentation\, Street Photography und visueller Satire und wurden international ausgezeichnet\, unter anderem mit dem World Press Photo Award. Neben freien Projekten arbeitet er für renommierte Publikationen und lehrt an der Ostkreuzschule für Fotografie.
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SUMMARY:Diane Arbus: Konstellationen
DESCRIPTION:16. Oktober 2025 – 18. Januar 2026\, Gropius Bau Berlin \n\n\n\nMit „Diane Arbus: Konstellationen“ zeigt der Gropius Bau die größte Retrospektive der US-amerikanischen Fotografin in Deutschland. Präsentiert werden 454 Werke\, darunter viele erstmals gezeigte Abzüge ihres Schülers Neil Selkirk. Die Schau umfasst ikonische Arbeiten wie „Identical twins“ oder „A young Brooklyn family“ und lädt Besucher ein\, in einer labyrinthischen Ausstellungsarchitektur unerwartete Verbindungen zwischen den Fotografien zu entdecken.
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SUMMARY:GRAND HOTEL PARR. Fotobücher von Martin Parr
DESCRIPTION:Mit „GRAND HOTEL PARR“ präsentiert das Neue Museum Nürnberg in Kooperation mit The PhotoBookMuseum die erste umfassende Retrospektive des britischen Fotografen Martin Parr – ausschließlich anhand seiner Fotobücher. Rund 250 Publikationen aus fünf Jahrzehnten zeigen Parrs unverwechselbaren Blick auf Konsum\, Freizeit und gesellschaftliche Rituale. Die Ausstellung ist als begehbares Hotel inszeniert: Besucherinnen und Besucher flanieren durch Räume wie „Dining Room“ oder „Fashion-Boutique“\, entdecken Klassiker wie „The Last Resort“ oder „Small World“ und blättern in der „Reading Lounge“ in originalen Büchern. Ein ebenso unterhaltsamer wie kritischer Blick auf das Alltägliche – zwischen Kitsch und Komik\, Popkultur und visueller Soziologie. \n\n\n\nOrt: Neues Museum Nürnberg\, Klarissenplatz\, 90402 NürnbergÖffnungszeiten: Di–So 10–18 Uhr\, Do 10–20 UhrEintritt: 7 € / ermäßigt 6 €\, unter 18 Jahren freiWebsite: www.nmn.de
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LOCATION:Neues Museum Nürnberg\, Klarissenplatz\, Nürnberger\, Bayern\, 902402\, Germany
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SUMMARY:Ausstellung „AMAZÔNIA“ – Sebastião Salgado
DESCRIPTION:Welterfolg zum ersten Mal in Deutschland\n\n\n\n\n\nDeutschlandpremiere der international gefeierten Ausstellung „AMAZÔNIA“ im Rautenstrauch-Joest-Museum Köln (RJM). Zu sehen vom 29. Oktober 2025 bis 15. März 2026. Über 200 Schwarzweißfotografien des im Mai 2025 verstorbenen\, brasilianischen Starfotografen Sebastião Salgado\, Interviews mit indigenen Anführer*innen und ein immersiver Soundtrack von Jean-Michel Jarre bringen die Vielfalt und Bedrohung des Amazonasgebietes eindrucksvoll auf den Punkt. \n\n\n\nAmazonien in Köln – Salgados „Amazônia“ im RJM\n\n\n\nAmazonien ist das grüne Herz unseres Planeten. Der größte zusammenhängende Regenwald der Erde erstreckt sich über neun Länder Südamerikas und bedeckt mehr als sieben Millionen Quadratkilometer – eine Fläche größer als Australien. Den größten Teil nimmt Brasilien ein. Doch dieses Ökosystem\, das unersetzlich für das Weltklima ist\, steht unter Druck: Abholzung\, Ausbeutung\, Klimawandel setzen ihm massiv zu. \n\n\n\nDer brasilianische Fotograf Sebastião Salgado hat den Amazonasraum sieben Jahre lang bereist. In über 200 Schwarzweißfotografien dokumentiert er seine Vielfalt – Landschaften\, Tiere\, Menschen. Er zeigt die Schönheit\, aber auch die Verletzlichkeit dieses Naturraums. Seine Bilder ehren die indigenen Gemeinschaften als Bewahrerinnen von Wissen\, Kultur und Artenvielfalt. Zugleich warnen sie: Die Zerstörung schreitet voran. \n\n\n\nFotokunst trifft Umweltschutz\n\n\n\nDie Ausstellung wurde kuratiert von Lélia Wanick Salgado\, Salgados langjähriger Partnerin – im Leben wie in der Arbeit. Gemeinsam gründeten sie das Instituto Terra\, das sich seit 1998 der Wiederaufforstung in Brasilien widmet. Drei Millionen Bäume hat das Projekt bereits gepflanzt. \n\n\n\nDie Deutschlandpremiere von „Amazônia“ fällt in das 150. Jubiläumsjahr der Zurich Gruppe Deutschland. Der Versicherer ist globaler Hauptpartner der Ausstellungstournee und ermöglicht die Station in Köln. Dr. Carsten Schildknecht\, Vorstandsvorsitzender: „Diese Ausstellung zeigt\, wie eng Mensch und Natur verbunden sind. Sie ruft zur Reflexion und zum Handeln auf.“ \n\n\n\nMehr als eine Ausstellung\n\n\n\nDas Rautenstrauch-Joest-Museum begleitet die Schau mit einem vielseitigen Programm: Workshops\, Performances\, Diskussionen. Künstlerinnen\, Wissenschaftlerinnen\, Klimaaktivist*innen und Community-Initiativen kommen zu Wort. Im Zentrum steht der „Open Space“ – ein Ort im Museum\, der Stimmen aus dem Globalen Süden mit lokalen Perspektiven vernetzt. \n\n\n\nMuseumsdirektorin Nanette Snoep betont: „Wir wollen indigene Wissenssysteme als gleichwertige Sichtweisen auf globale Gerechtigkeit sichtbar machen – vor allem die Rolle der Frauen\, die Land\, Sprache und Kultur bewahren.“ \n\n\n\nEin besonderes Konzert\n\n\n\nAm 4. November 2025 findet in der Kölner Philharmonie ein außergewöhnliches Konzert statt: Das Gürzenich-Orchester spielt Werke von Heitor Villa-Lobos und Philip Glass. Die Musik trifft auf die visuelle Kraft von Salgados Fotografien\, die großflächig projiziert werden. Dirigentin ist Simone Menezes.
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LOCATION:Rautenstrauch-Joest-Museum\, Cäcilienstraße 29-33\, Köln\, NRW\, 50676\, Germany
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