Sony kauft sich bei Olympus ein

01.10.2012

Die Gerüchte gab es seit längerem. Nun ist es offiziell: Sony kauft sich bei Olympus ein. Die zukünftige Kooperation soll sowohl das Medizin- als auch das Imaging-Geschäft betreffen.

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Der Bildsensor in der OM-D ist bereits von Sony

In einer Pressemitteilung gaben die beiden Unternehmen am Freitag eine Zusammenarbeit bekannt, in deren Rahmen sich Sony mit rund 50 Millionen Euro an Olympus beteiligen will. Das entspricht etwa einem Aktienanteil von gut 11 Prozent. Das Geschäft soll zwischen dem 23. Oktober 2012 und dem 28. Februar 2013 abgewickelt werden. Im Medizinbereich soll Ende des Jahres ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden, an dem Sony eine Kapitalmehrheit von 51 Prozent hält. Die Zusammenarbeit im Kamerabereich soll unter anderem so aussehen, dass Olympus seine Objektiv- und Spiegeltechnologien einbringt und Sony Bildsensoren an Olympus liefert.
Schon vor einigen Monaten war bekannt geworden, dass der Sensor in der Olympus OM-D E-M5 von Sony gefertigt wird. Zuvor hatte Olympus die Bildsensoren des Micro-FourThirds-Partners Panasonic genutzt.

> Pressemitteilung von Olympus und Sony
 

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Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.