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Portfolio Thomas Berlin
Die Models belohnen ihr Vertauen in Thomas Berlin mit ehrlichen ausdrucksstarken Bildern.
© Thomas Berlin

Thomas Berlin – Kopfkino mit nackter Schönheit

Thomas Berlins erotische Porträts sinnlicher, selbstbewusster Frauen
12.07.2021

Ob bekleidet oder hüllenlos: Vor Thomas Berlins Kamera bekommen die Schönheit und das Charisma der Models ihren Auftritt, bei dem sich körperliche Attraktivität und die Emotion eines Moments zwischen Fotograf und Model entfalten.

„Ich zeige in meinen Bildern gerne starke, selbstbewusste Frauen, die Spaß am Leben haben“, sagt Thomas Berlin. „Nach diesem Kriterium wähle ich meine Models aus. Und davon fühlt sich offensichtlich auch ein bestimmter Frauentyp angesprochen, der mit mir shooten möchte.“ Der Bad Homburger sagt, er nutze das Fotografieren, um mit interessanten Menschen zusammenzuarbeiten und mit ihnen gemeinsam Spaß am Set zu haben. Der Spaßfaktor spielt bei den Sessions dieses erfolgreichen Managers aus der Finanzwirtschaft eine nicht unerhebliche Rolle. Fotografieren ist seit seiner Kindheit seine große Leidenschaft. Wenn er heute Menschen findet, mit denen das gemeinsame Erarbeiten guter Bilder ein echtes Vergnügen ist, dann lädt er diese auch gerne wieder zu weiteren Sitzungen. „Dabei betört mich bei der Wahl der Models nicht unbedingt die klassische Mainstream-Schönheit, sondern eher die Ausstrahlung einer Person“, erklärt der 58-Jährige. Früher musste er noch selbst seine Models bei Instagram suchen, heute wird er oft von ihnen gefunden. Bevor er sich für ein Model entscheidet, achtet er darauf, wie sich diese Frau in den sozialen Medien darstellt und wägt ab, ob diese Präsentation zu seinem fotografischen Stil passt.

Thomas Berlins überwiegend schwarzweißen Porträts strahlen etwas sinnlich Verlockendes aus, die Frauen vor seiner Kamera zeigen allersamt eine starke physische Präsenz. Ob bekleidet oder hüllenlos: Hier bekommen die Schönheit und das Charisma der Models ihren Auftritt, bei dem sich körperliche Attraktivität und die Emotion eines Moments zwischen Fotograf und Model entfalten. „Die meisten meiner Aktaufnahmen betrachte ich als Porträts ohne Kleider. Beim Porträt wie beim Akt reizt mich die Zusammenarbeit, das mir entgegen gebrachte Vertrauen und die gestalterische Chance.“

Die meisten meiner Aktaufnahmen betrachte ich
als Porträts ohne Kleider.

An der Visualisierung von Nacktheit und Erotik interessiert diesen Bildermacher auch der Gedanke, damit der zunehmenden Prüderie der Gesellschaft etwas entgegenzusetzen. Indem er mit einem Bild das Kopfkino des Betrachters in Gang setzt, die Persönlichkeit des Models spiegelt oder schlicht und einfach ein Bild inszeniert, das er gerne selbst sieht. Mit dem etwas aus der Mode gekommenen Begriff der „Aktfotografie“ kann Thomas Berlin ohnehin wenig anfangen. Das klingt ihm viel zu verklemmt und akademisch. Nein, verklemmt sind weder seine Models noch seine Motive. Nacktheit erscheint hier oft wie aus einer spontanen Laune des Models und in natürlicher Vertrautheit. Keine verkrampften Posen, keine verkünstelten Symbolismen. Einfach Frauen, die ihr Vertrauen in den Fotografen und die Qualität der Bilder mit ehrlichen ausdrucksstarken Bildern belohnen.

Website des Fotografen: https://thomasberlin.net

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Über den Autor
Manfred Zollner

Unser Chefredakteur Manfred Zollner hat bereits während seines Studiums der Kommunikationswissenschaft sein Taschengeld als Konzertfotograf verdient. Der langjährige stellvertretende Chefredakteur des Heftes leitet seit April 2019 die Redaktion. Darüber hinaus betreut er das einmal im Jahr erscheinende XXL-Heft fotoMAGAZIN EDITION mit herausragenden Fine Art-Portfolios.