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Michael Martin fotografierte in der Arktis und Antarktis
© Jörg Reuther

Michael Martin – neue Vorträge

Rückblick auf 40 Jahre Fotografie
04.11.2019

Michael Martin gehört zu den bekanntesten Fotografen Deutschlands, ist aber auch Vortragsreferent, Abenteurer und Diplom-Geograph. Zwischen Januar und April 2020 wird er in mehreren Städten einen besonderen Vortrag für Fotografen halten.

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Fotograf Michael Martin

Seine Projekte treiben Michael Martin oft in abgelegene Gebiete.

© Jörg Reuther

Michael Martin bereist seit Jahrzehnten die Wüsten der Erde und wurde laut eigener Aussage zum weltweit renommiertesten Wüstenfotografen. Im Jahr 2009 begann Martin für sein Projekt "Planet Wüste" zu reisen und zu fotografieren. Neben den Trockenwüsten standen nun auch die Kälte- und Eiswüsten der Arktis und Antarktis im Fokus. So unternahm er innerhalb von sechs Jahren 40 Reisen und Expeditionen in die entlegensten und extremsten Gebiete der Erde. Das letzte seiner 300.000 Bilder für das Projekt schoss Martin im März 2015 unter dramatischen Umständen von einer Totalen Sonnenfinsternis in der Hocharktis.
Seit vorletztem Jahr widmet er sich nun seinem bislang größten Projekt: einem Portrait des Planeten Erde.

Abenteuer Fotografie

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Michael Martin ist oft mit dem Motorrad unterwegs

Auf manche seiner Abenteuer begibt sich Martin mit dem Motorad.

© Jörg Reuther

Michael Martin veröffentlichte vielzählige Bildbände und Bücher, die verschiedene Sprachen übersetzt wurden, produzierte mehrere Fernsehfilme und hielt über 2000 Vorträge. Die Zahl der Vorträge wird sich nun weiter erhöhen. In seiner Reihe "Abenteuer Fotografie" blickt Martin auf 40 Jahre Fotografie zurück, in denen er zunächst die Sahara, dann die Wüsten Afrikas und schließlich die Wüsten der Erde – egal ob Sand oder Eis – bereiste.

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Michael Martin hält einen Vortrag

In seinen Vorträgen erzählt Michael Martin gerne die Geschichten hinter seinen Bildern.

© Michael Martin

In seinen Live-Vorträgen zeigt er nicht nur seine besten Bilder, sondern erzählt vor allem die Geschichten dahinter. Dabei spannt er den Bogen von den Anfängen in den 70er Jahren, über die Ära der Diafotografie, bis zur heutigen Arbeit mit modernen Digitalkameras und Fotodrohnen.

Seien Sie dabei: Michael Martin live

Daten und Tickets, besondere Vorträge:

  • - Samstag, 04.01.20: Leonberg, Stadthalle 19.00 Uhr
  • - Sonntag, 05.01.20: Fürth, Comödie 15.00 Uhr
  • - Samstag, 15.02.20: Hamburg, Kleine Laeiszhalle 14.00 Uhr
  • - Sonntag, 16.02.20: München, Alte Kongresshalle 16.30 Uhr
  • - Samstag, 04.04.20: Oberursel, Stadthalle 15.00 Uhr

Michael Martin über seine Ausrüstung

Als er für "Planet Wüste" zu fotografieren begann, stellte ihm Nikon das damalige Topmodell D3 zur Verfügung, das bald von der D3S abgelöst wurde. Und in der zweiten Hälfte des Projektes fotografierte Martin dann mit den Nachfolgemodellen D4 und D4S. Damit hatte er laut eigener Aussage extrem robuste und schnelle Kameras zur Verfügung, deren Sensoren keine Pixelriesen waren, sondern konsequent auf minimales Rauschverhalten auch bei sehr wenig Licht setzen.

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Fotogaf Michael Martin schätzt moderne Objektive

Fotogaf Michael Martin schätzt die Qualität und Lichtstärke moderner Zoomobjektive.

© Michael Martin

Darüber hinaus schätzt er die gute Qualität und Lichtstärke heutiger Zoomobjektive. So kam Michael Martin während der sechs Reisejahre mit drei bis vier Zoomobjektiven aus. Das Nikkor 14/24 mm 2,8 Weitwinkelzoom und das Standardzoom 24/70 mm 2,8 begleiteten ihn nonstop. Zudem hatte er bis zum Erscheinen des 80/400 mm 4,5/5,6 Zooms ein 70/200 mm 2,8 Zoom und ein 200/400 mm 4,0 Zoom dabei. Blitzgerät oder sonstiges Zubehör führte Martin nicht mit, einzig einen Polarisationsfilter.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Über den Autor
Lea Spraul

Seit September 2019 ist Lea Spraul Volontärin in der fotoMAGAZIN-Redaktion. Sie ist vor allem zuständig für Angelegenheiten, die sich online abspielen – unter anderem Instagram, Facebook, YouTube und Beiträge auf fotomagazin.de. Neben ihrer Tätigkeit in der Redaktion studiert sie „Digital Journalism“ im Master.