Magnum-Archiv in Texas

02.02.2010

Nach der Digitalisierung ihrer Fotos hatte die berühmte Fotografenvereinigung Magnum 2006 beschlossen, ihr  Printarchiv zu verkaufen. Jetzt sind die 180.000 Pressefotos aus New York zumindest für die nächsten fünf Jahre bei einer Universität in Texas gelandet.

Die Bilder reichen von der Zeit des Spanischen Bürgerkrieges (noch vor der Magnum-Gründung im Jahr 1947) bis zum Jahr 1998, als die Fotografen der Agentur beschlossen, künftig keine Prints mehr als Druckvorlagen an die Presse zu schicken.

Das einzigartige Bildarchiv mit berühmten Aufnahmen von Fotolegenden wie Henri Cartier-Bresson, Robert Capa oder Elliott Erwitt ist laut einer aktuellen Meldung der New York Times im vergangenen Jahr ohne große Medienaufmerksamkeit von der privaten Investmentfirma MSD Capital im Auftrag des Computer-Magnaten Michael S. Dell erworben worden, die mit dem Harry Ransom Center der University of Texas in Austin vereinbart hat, dass  an der Hochschule die Werke der Öffentlichkeit und für Forschungszwecke zugänglich gemacht werden.

Nach Angaben der New York Times liegt der Versicherungswert der Fotosammlung bei über 100 Millionen Dollar. 

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Über den Autor
Manfred Zollner

Unser Chefredakteur Manfred Zollner hat bereits während seines Studiums der Kommunikationswissenschaft sein Taschengeld als Konzertfotograf verdient. Der langjährige stellvertretende Chefredakteur des Heftes leitet seit April 2019 die Redaktion. Darüber hinaus betreut er das einmal im Jahr erscheinende XXL-Heft fotoMAGAZIN EDITION mit herausragenden Fine Art-Portfolios.