Der Traum vom Profi-Fotografen

Statussymbole
12.11.2021

Profi sein, das impliziert Fachwissen, exzellentes Handwerkszeug und überzeugende Ergebnisse. Wer möchte da nicht Profi sein?!

winfried_warnke_portrait.jpg

Winfried Warnke

Beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit dem Kamera-Gebrauchtmarkt: unser Kolumnist und Autor Winfried Warnke.

Den Smartphone-­Knipser haben die Kamerahersteller als Zielgruppe abgeschrieben und den Semi-Profi als profitables Objekt entdeckt. Profi schafft Profit, Profi-like sells.

Die Tendenz ist eindeutig: Die Hersteller setzen bei Neuheiten auf hochwertige und -preisige Kameras. Auch die Anzeigen der Firmen sprechen eine eindeutige Sprache, alles ist profimäßig. Der Professionelle ist natürlich Image-Träger, Canons weiße Superteles am Rande von Sport-Events sind prägnante Symbole. Klar, der spezialisierte Profi, ob nun Sport- oder Tierfotograf, braucht passendes, hochpreisiges Equipment; Service ist oft wichtiger als technische Details. Aber es gibt eben auch die Typen, die gerne Profi wären und kiloschwer bepackt durch die Gegend ziehen; als wären sie auf einem Fitnesspfad und nicht auf einem Fototrip. Diese Möchte-gern-Profis zerbrechen sich permanent den Kopf, ihre Ausrüstung zu optimieren – echte Profis sind da viel relaxter.

> hier finden Sie weitere Kolumnen von Winfried Warnke.

 

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Über den Autor
Winfried Warnke

Vermutlich kennt niemand den Kamera-Gebrauchtmarkt in Deutschland besser als unser Kolumnist und Autor Winfried Warnke: Seit 30 Jahren beschäftigt er sich mit Schätzen aus zweiter Hand. Einmal im Jahr erstellt er für das fotoMAGAZIN den Secondhand-Guide, auch als FOMAG-Liste bekannt. Für unser Technik-Forum schreibt er in jeder Ausgabe die Second-Hand-Kolumne.