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Nevermind Cover
© Jurian Kersten / Unsplash

Klage gegen Nirvanas Nevermind-Albumcover abgewiesen

Späte Klage eines "Baby-Stars"
19.01.2022

Im Sommer 2021 verklagte Spencer Elden die Band Nirvana auf Schadensersatz, da er als Baby auf dem Cover des Albums "Nevermind" abgebildet wurde. Diese Klage wurde Anfang Januar von einem Richter abgewiesen.

Im Spätsommer 2021 verklagte Spencer Elden die Plattenfirma, die Bandmitglieder, den Fotografen Kirk Weddle und den Nachlassverwalter von Kurt Cobain auf Schadenersatz für das Foto auf dem Albumcover. Elden behauptete, das "Nevermind"-Albumcover der Band, auf dem Elden nackt als vier Monate altes Baby zu sehen ist, stelle Kinderpornografie dar und sei sexuelle Ausbeutung von Kindern.

Elden sagte, dass er nicht in der Lage war, die Erlaubnis für die Verwendung seines Bildes auf dem Titelbild zu geben, und dass auch seine Erziehungsberechtigten nicht zugestimmt hätten. Eldens Eltern bekamen jedoch 200 Dollar für das Foto, nachdem sein Vater Elden zu einem Wasserzentrum gebracht hatte, wo Weddle Kinder während einer Poolparty fotografiert hatte.

Nirvana kämpfte für die Abweisung der Klage und wies darauf hin, dass Eldan von seiner Berühmtheit als selbsternanntes "Nirvana-Baby" profitiert habe. Der Nachlassverwalter der Band wies außerdem darauf hin, dass die Verjährungsfrist für die Klage vor mehr als einem Jahrzehnt abgelaufen sei, und argumentierte gegen die Behauptung, dass es sich bei der Situation um Kinderpornografie handele.

Der Fall wurde von einem US-Bezirksgericht in Kalifornien geprüft, und Richter Fernando M. Olguin wies die Klage "mit der Erlaubnis zur Änderung" ab. Die Klage wurde abgewiesen, da Eldens Anwaltsteam nicht rechtzeitig Widerspruch gegen den Antrag des Nirvana-Nachlassverwalters eingelegt hatte.

Quelle: Petapixel

 

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