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Blow Up, Antonioni
Der Filmklassiker "Blow Up" von Kultregisseur Michelangelo Antonioni muss von jedem Fotografie-Liebhaber mindestens einmal gesehen werden.
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Fünf Kultfilme für Fotografen

Filmtipps
13.01.2022

Filmklassiker, in denen die Fotografie eine bedeutende Rolle spielt.

Fotografie spielt in vielen Filmen die Hauptrolle. Hier stellen wir Ihnen fünf Klassiker vor, die Sie auf jeden Fall gesehen haben sollten.

Das Fenster zum Hof (1954)
Regie: Alfred Hitchcock

Legendärer Hitchcock-Thriller um einen Fotoreporter (James Stewart), der zuhause beim Blick durchs Teleobjektiv seiner Kamera Zeuge eines vermeintlichen Mordes in der Nachbarschaft wird und versucht, den Fall vom heimischen Schlafzimmer aus zu lösen. Eine Geschichte über den voyeuristischen Charakter der Fotografie und die subjektive Wahrnehmung.

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Das Fenster zum Hof

Das Fenster zum Hof (1954), Regie: Alfred Hitchcock.

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Blow Up (1966)
Regie: Michelangelo Antonioni

David Hemmings macht als hipper Modefotograf im Swinging London bei einem Modelshooting im Park Aufnahmen, bei deren Vergrößerung im Labor seine Aufmerksamkeit auf einen Schatten im Bildhintergrund fällt. Dieser grobkörnige Schatten könnte eine Leiche sein. Nun fängt der Bildermacher an, detektivisch zu recherchieren. Raffinierte Parabel über das, was wir sehen und zu sehen glauben. Der von David Bailey und Frank Horvat inspirierte Typ des umschwärmten Bildermachers prägte über Jahrzehnte das Klischee des Modefotografen.

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Blow Up

Blow Up (1966), Regie: Michelangelo Antonioni.

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Alice in den Städten (1974)
Regie: Wim Wenders

Der erste Film, in dem die Kultkamera Polaroid SX70 auftaucht. Der Journalist Philip (Rüdiger Vogler) reist mit der Sofortbildkamera durch die USA und bringt seinem Auftraggeber anstelle einer Story einen Stapel Bilder. Am Ende des Trips lernt er die neunjährige Alice kennen, die ihm letztlich Stoff für eine spannende Geschichte liefern wird. Ein Film, der uns unter anderem über das Medium reflektieren lässt.

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Alice in den Städten

Alice in den Städten (1974), Regie: Wim Wenders.

© picture alliance / Everett Collection | Courtesy Everett Collection

One Hour Photo (2002)
Regie: Mark Romanek

Robin Williams als vereinsamter Laborant im Schnelllabor eines US-Supermarkts, der sich mit einer seiner Kundinnen überidentifiziert, heimlich deren Privatfotos kopiert und obsessiv Einfluss auf deren Familienleben nimmt. Ein Psychogramm über die Kraft der Bilder und wie Sympathie in eine krankhafte Fixierung umschlägt.

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One Hour Photo

One Hour Photo (2002), Regie: Mark Romanek.

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Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (2013)
Regie: Ben Stiller

Für die letzte Printausgabe des legendären Life-Magazins soll das (Analog-)Foto eines der bekanntesten Fotografen auf den Titel, das plötzlich unauffindbar ist. Walter Mitty (Ben Stiller), Bildchef der Zeitschrift, versucht verzweifelt, den Bildautor Sean O´Connell zu kontaktieren und reist dafür dem umtriebigen Fotografen um den halben Globus hinterher. Die Bildsuche wird zum Abenteuertrip. Flotter Streifen über eine Zeit, in der das Original noch nicht als Highres-Datensatz in der Cloud gelagert wurde.

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Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (2013), Regie: Ben Stiller.

 

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Über den Autor
Manfred Zollner

Unser Chefredakteur Manfred Zollner hat bereits während seines Studiums der Kommunikationswissenschaft sein Taschengeld als Konzertfotograf verdient. Der langjährige stellvertretende Chefredakteur des Heftes leitet seit April 2019 die Redaktion. Darüber hinaus betreut er das einmal im Jahr erscheinende XXL-Heft fotoMAGAZIN EDITION mit herausragenden Fine Art-Portfolios.