CIPA: Mehr Systemkameras, weniger Kompakte

27.01.2010

Der Zusammenschluss der japanischen Kameraindustrie, CIPA, hat die Verkaufszahlen für das Jahr 2009 und eine Prognose für 2010 herausgegeben. Danach schrumpft der Markt für Kompaktkameras mit fest montierten Objektiven, während mehr Systemkameras mit Wechselobjektiven verkauft werden.

Insgesamt wurden danach 2009 105,9 Millionen Digitalkameras verkauft, 11,6 % weniger als 2008 aber mehr als 2007 (rund 100 Millionen). Abgenommen hat vor allem der Verkauf von Kompaktkameras mit fest montiertem Objektiv, die allerdings immer noch den deutlich größten Marktanteil haben: Mit 96 Millionen Einheiten wurden 12,8 % weniger verkauft als 2008. SLRs (darunter versteht die CIPA auch die neuen Micro-FourThirds-Kameras ohne Spiegel) konnten sich dagegen um 2,3 % auf 9,9 Millionen steigern. Des Weiteren wurden 16,1 Millionen Wechselobjektive verkauft, eine Steigerung um 2,8 %. Für 2010 prognostiziert die CIPA wieder ein Wachstum des Gesamtmarktes um 3,8 %, wobei auch hier das stärkste Wachstum im Bereich der Systemkameras und Wechselobjektive gesehen wird.
CIPA-Studie als englischsprachiges PDF-Dokument
CIPA-Studie von Anfang 2009
 

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Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.