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Jan Richard Heinicke

Bachelor-Ausstellung der Hochschule Hannover

Ausstellung vom 27. Januar bis 06. Februar 2022 in der Galerie für Fotografie (GAF) in Hannover.
20.01.2022

Unter dem Namen "Zwischenzeit" stellen die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie ihre Arbeiten aus.

Zwischen dem Gefühl einer neuen Normalität und dem drohenden Verlust von wiedergewonnenen Freiheiten heißt es urplötzlich wieder Luftanhalten.

Noch einmal werden 16 Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie vor die Herausforderung gestellt, bei anhaltender Unordnung von Richtlinien und Beschränkungen ihre Geschichten zu erzählen. 3G, 2G, 2G+ oder lieber gar nicht hingehen? Während alles wieder herunterfährt, heißt es den Antrieb nicht verlieren. Noch einmal Zähne zusammenbeißen und weiterhin gemeinsam Fragen stellen. Denn wozu brauchen wir eigentlich Klimaarchive? Warum spendet man seinen Körper nach dem Tod? Wie fühlen sich Seeleute, die die Hälfte ihres Lebens auf dem Meer verbringen? Warum haben manche Menschen permanent Angst? Was bleibt von der polnischen Demokratie? Und überhaupt, was ist das für eine Zeit?

Hier eine kleine Auswahl der Abschlussarbeiten:

In Kein festes Land dokumentiert Camilla Ackermann den noch heute existierenden Torfabbau bis hin zu wieder vernässten und renaturierten Mooren.

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Camilla Ackermann

Jan Richard Heinicke beschäftigt sich in Past is Now mit der Arbeit von Paläoklimatologen, die durch Klimaarchive das Klima der Vergangenheit untersuchen und uns helfen, die Erde besser zu verstehen.

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Jan Richard Heinicke

Mit seiner Arbeit Echte Männer mögen keine süßen Feigen begibt sich René Lohse auf die Suche nach der Komplexität der Bedeutung von Männlichkeit(en). Dabei lässt er die Frage der sexuellen Identität bewusst offen.

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René Lohse

Unter dem Vorwand der Erneuerung hat die Regierungspartei PiS in den vergangenen Jahren die polnische Demokratie Stück für Stück dekonstruiert. Agata Szymanska-Medina spürt in ihrem Projekt der Zerlegung der Rechtsstaatlichkeit nach und nimmt diejenigen in den Blick, die sie verteidigen.

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Agata Szymanska-Medina

Die Arbeit Am Anfang steht der Tod von Julia Bellack beschäftigt sich mit dem Thema Körperspende zum Zwecke der medizinischen Ausbildung.

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Julia Bellack

Mutter Russland war einst für ihre strengen Winter gefürchtet. Der Klimawandel geht jedoch auch an ihr nicht spurlos vorbei. Maximilian von Lachner begibt sich mit Wenn Mutter nicht mehr friert auf eine dokumentarische Spurensuche in die Zukunft eines riesigen Landes.

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Maximilian von Lachner

Die Ausstellung, mit insgesamt 16 Abschlussarbeiten, kann vom 27. Januar bis zum 06. Februar täglich von 12 bis 18 Uhr in der Galerie für Fotografie in Hannover besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Über den Autor
Julius Schien

Julius studiert Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in Hannover. Wenn er nicht gerade die Redaktion unterstützt, ist er mit seiner 4×5 Inch Großformatkamera unterwegs.