Kenko Extension Tube Sets

11.12.2012

Wer die Anschaffung eines speziellen Makroobjektivs scheut, kann sich mit Zwischenringen behelfen, die den Abstand zwischen Objektiv und Sensor vergrößern und damit die Naheinstellgrenze verkürzen.

Da die Zwischenringe keine optischen Elemente besitzen, bleiben die Abbildungseigenschaften des Objektivs erhalten. Allerdings geht Licht verloren; der Einsatz eines Stativs und eine gute Beleuchtung empfehlen sich daher.
Die neuen Kenko Extension Tubes gibt es für Micro-FourThirds (MFT) oder Sonys Nex-Kameras. Wir haben die MFT-Variante an einer Panasonic Lumix GX1 getestet. Kenko liefert zwei Zwischenringe mit 10 und 16 mm Verlängerung, die sich kombinieren lassen, zusammen also 26 mm erreichen. Die Brennweiteneinstellung des Objektivs muss dabei länger sein als die Gesamtlänge der Zwischenringe. Mit dem Panasonic G Vario 3,5-5,6/14-42 mm Mega O.I.S. kann man sich dem Motiv mit der Vorderlinse bis auf gut einen Zentimeter nähern (statt 16 cm). Für Makroaufnahmen mit größerem Abstand empfiehlt sich ein Tele mit dem Lumix G Vario 4-5,6/100-300 mm O.I.S beträgt der Mindestabstand bei 300 mm beispielsweise rund 90 cm (statt 130 cm). Belichtung und Autofokus arbeiten wie gewohnt. Dank elektronischer Kontakte funktioniert auch die Übertragung der Blendeneinstellungen; beim Fotografieren mit der Zeitautomatik lässt sich die geringe Schärfentiefe bei Nahaufnahmen durch Abblenden vergrößern.

Fazit: Die Zwischenringe funktionieren unkompliziert und finden Platz in jeder Fototasche. Ganz billig ist der Spaß allerdings nicht. 

Info: Kenko Extension Tube Sets

 Hersteller:  Kenko
 Info und Vertrieb:  Hapa-Team
 Preis:  ca. 216 Euro



PRO: unkomplizierte Handhabung mit Autofokus, Belichtungsautomatik und Blendenübertragung
CONTRA: nicht ganz billig

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.

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